Zur Übersicht Zur Übersicht Was erwartet mich in einer Psychotherapie?

Die Aufregung rundum das Corona-Virus bedeutet für viele Menschen langfristig eine
erhöhte Anspannung. Unsicherheiten im gewohnten Alltag und die Angst vor einer zweiten
Welle sind Belastungen, die uns psychisch herausfordern. Insbesondere ist das der Fall,
wenn es uns vorher schon nicht gut ging, da wir zum Beispiel mit Ängsten oder
Stimmungsschwankungen zu kämpfen hatten.

Eine Psychotherapie unterstützt Menschen dabei, ihr psychisches Gleichgewicht
wiederzufinden. Oft vergehen allerdings viele Jahre, bis Menschen mit psychischen
Belastungen sich zu einer Therapie entscheiden. Die Gründe hierfür sind vielseitig. Ein
wesentlicher Faktor ist, dass viele nicht wissen, was in einer Psychotherapie eigentlich
passiert. Sie haben Angst vor dem Unbekannten oder falsche Annahmen darüber, was sie in
einer Psychotherapie erwartet. Wir haben Antworten auf die wichtigsten Fragen für dich.

Der Weg in die Psychotherapie

Als ersten Schritt kannst du eine sogenannte psychotherapeutische Sprechstunde besuchen.
In dieser Sprechstunde kannst du herausfinden, ob du überhaupt eine Psychotherapie
beginnen solltest und welches therapeutische Verfahren für dich geeignet wäre
Danach kannst du dir einen Psychotherapieplatz suchen. Nachdem du einige in Frage
kommende Therapeuten ausgewählt hast, kannst du einige Probesitzungen mit den
Therapeuten wahrnehmen. Das dient beiden Seiten dazu, herauszufinden, ob die Chemie
zwischen euch stimmt, Therapieziele zu setzen und eine Diagnostik vorzunehmen.

Was geschieht in einer Psychotherapie?

Das Gespräch zwischen dir und dem Therapeuten ist innerhalb des therapeutischen
Prozesses besonders wichtig. Durch gezielte Fragen, aktives Zuhören, aber auch Übungen
und „Hausaufgaben“, die du mit in deinen Alltag nimmst, kannst du dein Verhalten und
Erleben nach und nach verändern.

Was ist das Ziel einer Psychotherapie?

Das optimale Ziel einer Psychotherapie ist es, dass du dich (wieder) wohl, psychisch gestärkt
und für zukünftige Belastungen gewappnet fühlst. Zusätzlich kannst du die Erfahrung von
Selbstwirksamkeit machen. Schließlich hast du dein Leben und dein Glück selbst in die Hand
genommen, indem du dich für eine Psychotherapie entschieden hast. Eine Psychotherapie
führt außerdem dazu, dass du durch deine psychische Stabilität auch Menschen in deinem
Umfeld besser unterstützen kannst.

Was mache ich bei Problemen in der Psychotherapie?

Während der Therapie wirst du mal in großen Schritten vorankommen, aber auch stagnieren
oder sogar einen gefühlten Rückschritt machen. Das gehört alles zum Prozess dazu und ist
kein Grund, die Psychotherapie aufzugeben.

Es kann zuweilen auch zu Konflikten mit dem Psychotherapeuten kommen. Hier ist wichtig,
dass du deine Gedanken und Gefühle ansprichst, damit sich daraus eventuell eine positive
Entwicklung ergeben kann. Falls du allerdings das Gefühl hast, dass dein Therapeut doch
nicht für dich geeignet ist, kannst du auch den Therapeuten wechseln oder die Therapie
abbrechen.

Das Ende einer Psychotherapie

Für gewöhnlich dauert eine Therapie mindestens einige Monate. Da es schwerfallen kann,
den Rückhalt der Therapie nicht mehr zu haben, wird sie häufig „ausgeschlichen“, d.h. dass
die Sitzungen gegen Ende seltener stattfinden.

Der Abschied wird innerhalb der Therapie also gut vorbereitet, sodass du am Ende auch weißt, in welche Richtung du alleine weitergehen kannst und wie du Rückfällen vorbeugst.

Stehst du vor dem Problem, auf einen Psychotherapieplatz zu warten oder bist dir noch nicht
sicher, ob du tatsächlich eine Psychotherapie beginnen solltest? Dann könnte zur
Überbrückung eines unserer Online-Trainings für dich passend sein. Hier kannst du erste
Erfahrungen mit psychologischen Übungen und Strategien sammeln, die dir eine Selbsthilfe
ermöglichen. Weitere Informationen zum Ablauf einer Psychotherapie findest du in unserem
Artikel auf HelloBetter.de

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Zur Übersicht Zur Übersicht Stell deine Fragen an eine Psychotherapeutin

Psychologische Online-Sprechstunde mit Dr. Alena Rentsch

Während überall zu lesen ist, wie wir uns besser vor Infektionen oder Erkrankungen schützen können, ist für die meisten Menschen immer noch wenig über den Umgang mit psychischen Problemen bekannt. Dabei kann man die Psyche, ebenso wie den Körper, pflegen und so Erkrankungen vorbeugen. Sowas wie Händewaschen für die Seele.

Jeden Dienstag um 17:00 bieten wir daher in unserer privaten Facebook Community HelloBetter zusammenzuhause eine psychologische Online-Sprechstunde im Format einer sogenannten “Q&A Session” an.

Uns ist es wichtig über das Thema psychische Gesundheit zu reden. Wir vermitteln dir Informationen, geben viele praktische Strategien und vor allem hören wir zu, wie es dir geht und welche Fragen du konkret hast.

Warum sollten wir mehr über psychische Gesundheit sprechen?

Ein großes Problem ist nach wie vor, dass es den meisten Menschen schwer fällt, über seelische Probleme und psychische Erkrankungen zu sprechen. Viele Betroffene und Angehörige ziehen sich zurück, verschweigen ihre Krankheit und warten lange bis sie sich jemanden anvertrauen. Das kann einsam machen und die Krankheit noch verstärken. Für uns ist wichtig und richtig, sehr offen über psychische Probleme im Alltag zu sprechen. 

Denn für die meisten Betroffenen ist es so eine große Erleichterung, wenn sie ihre psychischen Probleme nicht mehr verschweigen müssen. Nur wenn wir über das Thema sprechen, können wir einen angemessenen Umgang finden und Betroffene die Unterstützung geben, die sie brauchen.

Was sind Q&As und wie kann dir das helfen?

Q&A steht für „Questions and Answers“ –  auf deutsch also „Fragen und Antworten“. Mit diesem Format bieten wir dir in unserer Facebook Community HelloBetter zusammenzuhause einen sicheren Rahmen, in dem alle Fragen rund um das Thema Psychologie und seelische Gesundheit erlaubt sind. 

Jeden Dienstag um 17:00 gehen wir in der Gruppe live, so dass du deine Frage direkt über die Kommentare stellen kannst. Du kannst aber auch die gesamte Woche über deine Frage(n) einsenden, so dass wir uns gezielt darauf vorbereiten können. Manchmal steht eine Sprechstunde unter einem bestimmten Thema, wie z.B. der Ressourcenaktivierung oder Prokrastination, manchmal ist sie komplett themenoffen.

Wir gehen auf deine Fragen ein und geben Wissen über das Thema psychische Gesundheit und vor allem praktische Tipps weiter, was du selber für die eigene psychische Gesundheit tun kannst:

Wie finde ich einen Psychotherapeuten? Was fragt mich meine Psychotherapeutin? Wie gehe ich mit depressiven Phasen um? Oder wie setze ich endlich meine Pläne um? 

Wer steht hinter den Q&As?

Die Q&As werden von unserer Psychotherapeutin Dr. Alena Rentsch gehalten. Nach ihrem Studium der Psychologie hat sie eine Weiterbildung zur psychologischen Psychotherapeutin im Bereich kognitive Verhaltenstherapie absolviert. Ihre Leidenschaft gilt der Umsetzung von Forschung aus Psychologie, Neurowissenschaft und Medizin in praktische Strategien für seelische Gesundheit, Wohlbefinden und mehr Lebenszufriedenheit.

Wir von HelloBetter setzen uns für die kontinuierliche Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ein – sei es als Psychologen und Psychotherapeuten, Programmierern, Marketing-Spezialisten oder Projektmanagern. 

Auf einen Blick:

  • Dr. Alena Rentsch beantwortet deine Fragen zu psychischer Gesundheit
  • Wo? In der geschützten Facebook-Community HelloBetter zusammenzuhause
  • Wann? Jeden Dienstag, 17:00 als Live Video
  • Wie? Fragen können während der Live-Stunde als Kommentar und jederzeit vorab in der Community eingesendet werden.

Nur wenn offen über psychische Erkrankungen gesprochen wird, kann ein angemessener Umgang damit gefunden werden. Schickt uns eure Fragen! Wir freuen uns darauf mit euch zu sprechen!

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Zur Übersicht Zur Übersicht Der besondere Nutzen von Positiver Psychologie

Der besondere Nutzen von Positiver Psychologie in Zeiten von Corona

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Positive Psychologie“ und wie kann ich das während der aktuellen Zeit für mich nutzen?

Positive Psychologie – kurz und knapp!

Der Fokus der Psychologie und der Psychotherapie lag lange Zeit auf psychischen Störungen und krankmachenden Ereignissen und Umgebungsfaktoren. In der Positiven Psychologie steht hingegen psychisches Wohlbefinden anstelle von psychischem Leiden im Mittelpunkt. Die Hauptfrage, die es hier für jeden individuell zu beantworten gilt, lautet: „Was macht uns glücklich?“.

Was bedeutet das in Zeiten von Corona?

Aktuell erreichen uns täglich viele negative Nachrichten. Viele von uns sind von Ängsten und Sorgen rund um Corona geplagt, leiden unter der sozialen Isolation oder kämpfen mit der Maskenpflicht. Corona und all das was das Virus mit sich bringt, scheint uns schier zu erdrücken. Deshalb ist es besonders jetzt wichtig, sich auf positive Aspekte zu fokussieren!

Wie nutze ich die Positive Psychologie für mich?

Wir Menschen haben seit jeher gelernt, uns auf Negatives und auf eine mögliche Todesgefahr zu fokussieren. Das hat evolutionär gesehen einen großen Vorteil, denn so konnten unsere Vorfahren ihr Überleben sichern. Wenn Du dich dafür interessiert, schau doch mal auf dem Blog von HelloBetter vorbei. Dort erklären wir den Zusammenhang von unserer Basisemotion Angst und dem Überleben.

Den Fokus auf positive Anteile des Lebens zu richten bedeutet daher vor allem zu Beginn – und aktuell besonders verschärft während einer globalen Pandemie – Übung, Übung, Übung!

Positive Haltung durch Fokussierung

Fokussierung benennt die Fähigkeit, seine eigenen Gedanken zu lenken. Fokussierung verändert die Wahrnehmung und das ist momentan wichtiger denn je. Stellen wir uns das mal konkret vor: Wenn ich ständig nach den neuesten Corona-Erkrankungs- und Todeszahlen suche, wächst meine persönlich wahrgenommene Bedrohung durch COVID-19 stetig weiter an. Doch das mit dem Fokussieren geht auch andersherum: Ich kann mich bewusst dafür entscheiden, meinen Fokus auf positive Aspekte, Hoffnung und Handlungsmöglichkeiten zu richten.

Und wie geht das jetzt konkret?

Um mehr nach der Leitfrage „Was macht mich glücklich?“ zu leben, kann eine Auseinandersetzung mit unseren Werten hilfreich sein, (wieder) vermehrt Aktivitäten die mich glücklich machen und in einen „Flow“-Zustand befördern auszuüben oder auch Sport zu treiben. Unseren Fokus zu verändern kann vieles beinhalten. Konkrete Hilfestellungen und Tipps, wie Du das bestmöglich bewerkstelligen kannst, findest du in diesem Artikel über Positive Psychologie im Alltag.

Die fabelhafte „Drei-Gute-Dinge“-Übung

Wir hoffen, dieser Artikel inspiriert dich dazu, die verschiedenen Tipps mal auszuprobieren. Mach aus der 3-Guten-Dinge-Übung ein Ritual mit einer festen Form und Zeit und du wirst schon nach kurzer Zeit bemerken, dass du dem Corona-Stress stets gelassener entgegensehen kannst. Wir wünschen dir viel Erfolg dabei!

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Zur Übersicht Zur Übersicht Wie finde ich in der Corona-Krise psychologische Unterstützung?

Ich weiß nicht mehr weiter – Wie finde ich jetzt in der Corona-Krise psychologische Unterstützung?

Die aktuelle Situation und das Leben mit einer Pandemie verlangt uns allen viel ab. Finanzielle Sorgen durch Kurzarbeit, soziale Isolation, fehlende alltägliche Routinen und andere Sorgen – die Corona-Krise stellt damit besonders unsere psychische Gesundheit auf die Probe. Dabei ist es nur menschlich, Stress, Angst und Einsamkeit während so einer neuartigen Situation zu empfinden.

Wen belastet die Corona-Krise psychisch besonders?

So eine Situation kann diejenigen von uns besonders stark treffen, die schon zuvor mit psychischen Belastungen oder psychischen Vorerkrankungen zu tun hatten, bereits älter sind oder durch chronische Erkrankungen der Risikogruppe angehören. Denn häufig flammen in solchen Phasen der nicht beeinflussbaren Veränderung alte Beschwerden wieder auf und bereits vorhandene können sich verschärfen. 

Videobasierte Psychotherapie als Alternative?

In der jetzigen Zeit ist die Notwendigkeit psychotherapeutischer Hilfe besonders offensichtlich. Doch wie kannst du ausgerechnet während einer Pandemie einen Therapieplatz finden, wo es doch sonst schon so mühsam scheint? 

Die Corona-Krise hat auch die psychotherapeutische Versorgung vor bislang ungeahnte Herausforderungen gestellt. Mit innovativen und alternativen Behandlungsmethoden begegnen wir der Krise in diesem Bereich. Digitale Psychotherapie kann einen großen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der psychotherapeutischen Versorgung haben. Doch was genau hat sich verändert und welche Möglichkeiten hast du aktuell, therapeutische Unterstützung zu bekommen?

Veränderungen im Bereich der Psychotherapie in der Corona-Krise

Viele Psychotherapeutinnen und Institute haben ihre Praxen weiterhin mit den einzuhaltenden Hygiene-Regelungen für ihre Klienten und Klientinnen geöffnet. Einige bieten nun, meist zusätzlich, die Möglichkeit einer videokonferenzbasierten oder telefonischen Psychotherapie als Alternative zum Praxisbesuch an. 

Um dies zu vereinfachen, wurden auch in der psychotherapeutischen Versorgung die eigentlich geltenden Regelungen angepasst. Vorerst bis zum 30. September 2020 dürfen Therapeuteneine unbegrenzte Anzahl von Therapiesitzungen digital stattfinden lassen. Denn normalerweise dürfen Psychotherapeutinnen nur einen bestimmten Anteil ihrer Behandlungen digital stattfinden lassen. 

Außerdem dürfen Therapeuten – vorerst bis zum 30. Juni 2020 – Erstgespräche, Diagnostik und probatorische Sitzungen per Video durchführen. Das bedeutet, du kannst aufgrund der besonderen Situation auch ohne persönlichen Kontakt den ersten Zugang zu psychotherapeutischer Hilfe bekommen. Dies ist für alle Neupatienten entscheidend, damit jeder trotz der momentanen Lage weiterhin einfachen Zugang zum Behandlungsangebot erhält.

Wie du bei der Suche nach einer Psychotherapeutin auch in der aktuellen Zeit am besten vorgehst, kannst du im Artikel nachlesen.

Soforthilfe bei psychischen Herausforderungen 

Da das psychotherapeutische Versorgungssystem natürlich auch aktuell sehr beansprucht ist, kann es leider dennoch länger dauern, bis du einen festen Therapieplatz bekommst. 

Damit du in dieser Zeit nicht auf dich allein gestellt bist, kannst du unmittelbar mit unserem kostenfreien Corona-Training beginnen. Das Training unterstützt dich dabei, mit aktuellen Stresssituationen umzugehen und führt in psychologische Themen und Selbsthilfe-Strategien ein. Es kann auch als gute Vorbereitung für eine Psychotherapie dienen, da du bereits mit der Veränderung deines Alltags und der gezielten Beschäftigung mit deinen Problemen beginnst.  

In Zeiten wie solchen sollten wir Hilfe besonders einfordern, wenn wir sie brauchen. Und auch sollten wir wissen: Die in einer Krise entwickelten alternativen Behandlungsmethoden bringen auch Chancen für die Zukunft mit sich – besonders für jene, denen durch Immobilität oder anderen Lebenslagen der Zugang zur psychotherapeutischen Hilfe bislang erschwert war. 

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Zur Übersicht Zur Übersicht Mini-Intervention: Entgegengesetzte Körperhaltung

Mini-Intervention: Entgegengesetzte Körperhaltung

Gefühle sind stark mit dem Gesichtsausdruck und der Körperhaltung verbunden. Wenn wir traurig sind, senken wir den Kopf. Wenn wir wütend sind, richten wir uns auf oder runzeln die Stirn. Und auch wenn wir glücklich sind, können unsere Mitmenschen das in der Regel an unserer Körperhaltung und unserem Gesichtsausdruck ablesen. So drücken wir Gefühle nonverbal, ganz ohne Worte, aus. 

Aber nicht nur unsere Gefühle beeinflussen unsere Körperhaltung, sondern auch andersherum. Das heißt, durch unsere Körperhaltung können wir unsere Gefühle beeinflussen. Das klingt verrückt oder? Aber Studien zeigen, dass wir unsere Emotionen abschwächen können, indem wir genau das Gegenteil von dem machen, was unsere Emotion uns eigentlich vorschlägt. 

Hier ein paar Ideen: 

  • Wenn ihr traurig seid und das Gefühl habt, alles ist gerade zu viel, versucht euch aufrecht hinzusetzen und den Kopf zu heben. Vielleicht schafft ihr es ja sogar, leicht zu lächeln. 

  • Wenn ihr Angst habt, versucht auch hier euch aufzurichten, versucht tief und ruhig zu atmen und vielleicht ballt ihr auch einmal die Fäuste. In der Regel machen wir uns nämlich klein, wenn wir Angst haben. Hier heißt es nun, sich groß zu machen und sich dadurch stark zu fühlen. 

  • Wenn ihr wütend seid, versucht eure Schultern zu entspannen, die Kiefermuskulatur zu lockern und ruhig zu atmen. 

Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren dieser Technik. 

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Zur Übersicht Zur Übersicht Erhöhtes Stresslevel: Was macht Corona mit unserem Gehirn?

Auswirkungen von Stress: Was macht Corona mit unserem Gehirn?

Bereits seit mehreren Monaten verändert Corona unser Leben: Soziale Isolation, Angst vor Ansteckung und Ausbreitung des Virus, Quarantäne, Kurzarbeit und finanzielle Sorgen.

Das alles erzeugt Stress. Doch was genau ist Stress eigentlich? Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir Stress haben? Antworten auf diese Fragen findest du in diesem Artikel.

Was ist Stress überhaupt?

Stress wird als eine körperliche und psychische Anspannung oder Belastung verstanden, die bestimmte Reaktionen hervorruft und zu gesundheitlichen Schädigungen führen kann. Stress macht uns (überlebens)lebensfähig, da es unseren Körper auf äußere Reize reagieren lässt. Das ist bis zu einem gewissen Grad hilfreich und notwendig, da wir so leistungsfähig und wachsam werden.

Wenn du noch mehr dazu wissen möchtest, was Stress ist und wieso wir Stress brauchen, schau mal HIER vorbei. In dem Artikel gehen wir ausführlich diesen Fragen nach.

Wenn dein Stresslevel allerdings eine gewisse Schwelle überschreitet und zur Dauerbelastung wird, kann das schädlich sein, zu Schlaf- und Konzentrationsproblemen führen und langfristig sogar krank machen. Durch die andauernde Corona-​Krise sind viele von uns einem ungewohnt hohen Maß an psychischer Belastung und Stress ausgesetzt. Dieser Stress kann zur Überlastung werden und sich in einen Dauerstresszustand mit schädlichen Auswirkungen entwickeln.

Was passiert bei Corona-Stress im Gehirn?

Was geschieht bei Corona-Dauerstress auf neuronaler Ebene? Ganz allgemein gilt: Stress entsteht im Gehirn. Die Region, die hauptsächlich für die Entstehung von Stress verantwortlich ist, nennt sich Limbisches System und setzt sich aus mehreren Bestandteilen, wie der Amygdala zusammen. Die Amygdala ist als das Angstzentrum unseres Gehirns bekannt. Wird hier eine Situation als neu oder bedrohlich eingestuft, wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet. So auch in der aktuellen Situation: Die Corona Pandemie hat weitreichende Auswirkungen auf das persönliche Stresslevel. In Folge steigt der Blutdruck, die Atmung wird schneller, die Muskeln spannen sich an. Bei Stress steht unser Körper auf Alarmbereitschaft – und das aktuell sogar dauerhaft.

Kann das negative Auswirkungen haben?

Unter normalen Umständen ist Stress ist eine zeitlich begrenzte, körperliche Reaktion auf äußere bedrohliche Reize oder Situationen. Ist die bedrohliche Situation vorbei, entspannt sich der Körper wieder und die Erholungsphase tritt ein. Diese Erholungsphase ist essentiell für den menschlichen Organismus und unser Wohlbefinden.

Besonders langanhaltender Stress schlägt sich auf unser körperliches und psychisches Wohlbefinden nieder. In der aktuellen Zeit bleibt die Erholungsphase allerdings oftmals aus. Das erzeugt zunehmend mehr Stress und das Stresslevel bleibt dauerhaft erhöht. Es hat sich gezeigt: Das kann sogar zu geweblichen Veränderungen in unserem Gehirn führen!

Stress verstärkt unsere Angst

Dauerhafter Stress macht sich nicht nur auf emotionaler Ebene bemerkbar, auch in der Amygdala kommt es zu Veränderungen: Bestimmte Zellen des Stresszentrums vermehren sich schneller und lassen andere neuronale Verbindungen zu anderen Hirnregionen stärker ausbilden. So werden diese Regionen schneller überstimuliert und wir fühlen uns schneller überfordert oder hilflos, werden schneller reizbar und nervös.

Dieser durchgängige Anspannungszustand führt dazu, dass der Cortisolspiegel dauerhaft erhöht bleibt und unser Körper sich in einem ständigen Alarmzustand befindet. Ein gefährlicher Kreislauf von Schlafstörungen, Verdauungsproblemen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entsteht.

Stress vermindert unser Erinnerungsvermögen

Der dauerhafte Erregungszustand und die Überstimulierung der Amygdala hat außerdem Auswirkungen auf andere Bereiche unseres Gehirns, wie z.B. den Hippocampus. Diese Region ist unter anderem für unser Lernen und Erinnern zuständig. Befinden wir uns in einem Dauerstresszustand, werden hier weniger Gehirnzellen produziert. Das führt dazu, dass unsere Konzentrationsfähigkeit eingeschränkt ist und wir Schwierigkeiten haben, neue Dinge zu lernen oder uns an alte zu erinnern.

Stress verändert unser Verhalten

Auch der präfrontale Cortex unseres Gehirns wird durch zu viel Stress negativ beeinflusst: Die Kontrolle von Emotionen und die Verhaltenssteuerung kann aus dem Gleichgewicht geraten. Durch Dauerstress gehen hier neuronale Verbindungen verloren und die Gehirnregion wird kleiner. Diese Veränderungen wirken sich auf unser Verhalten in dem Sinne aus, dass wir uns schwer tun, in Stresssituationen angemessene Entscheidungen zu treffen. Zudem reagieren wir schnell gereizt.

Das Wichtigste zum Schluss: Was kann ich konkret gegen zu viel Stress in Zeiten von Corona tun?

Die gute Nachricht: Wir liefern dir einfache und konkrete Handlungsvorschläge, wie du dich vor den negativen Folgen von zu viel Stress in Zeiten von Corona schützen kannst. Stressbedingte Veränderungen des Gehirns sind nämlich keineswegs irreversibel und schon mit einfachen Mitteln kannst du für eine Verbesserung deiner Situation sorgen! Körperliche Aktivität auf der einen Seite, gezielte Entspannung auf der anderen, dazu ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Lebensweise können viel bewirken.

Während einer globalen Pandemie erhöht sich unser Stresslevel automatisch, wichtig ist dennoch, dem Stress entgegenzuwirken und so die langfristigen Folgen abzuschwächen. Schon Kleinigkeiten können viel bewirken!Wenn du mehr wissen willst, findest du hier 5 Tipps gegen Stress. Möchtest du dich noch intensiver mit der Thematik auseinandersetzen, ist unser HelloBetter Stress Training genau das Richtige für dich. Schau doch gerne mal rein!

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Zur Übersicht Zur Übersicht Wie aus unangenehmen Gefühlen gute Begleiter werden können

Wie aus unangenehmen Gefühlen gute Begleiter werden können

Während der Corona-Krise ist es nicht nur eine Herausforderung, unseren Alltag organisatorisch zu meistern, sondern auch mit unseren Gefühlen zu den unfreiwilligen Veränderungen umzugehen. Die Angst vor dem Virus an sich, finanzielle Sorgen, Hilflosigkeit, Frustration, Wut – all diese Gefühle stellen sich plötzlich ein und wir stehen vor der Frage: Wie gehen wir am besten mit ihnen um?

Gefühle selbstständig in die Hand nehmen 

Wir befinden uns in einer Krise und so fühlen sich auch unsere Emotionen mitunter überwältigend und stärker an als sonst. Diese Tatsache anzuerkennen ist ein wichtiger Meilenstein, um unsere Gefühle überhaupt zuzulassen. Wenn wir gegen sie ankämpfen oder zu ignorieren versuchen, würden wir uns nur noch mehr in die Gefühle verstricken. Gefühle da sein zu lassen bedeutet jedoch nicht, dass wir ihnen hilflos ausgeliefert sind. Im Gegenteil: Anstatt uns von unseren Gefühlen benutzt zu fühlen, können wir sie dafür benutzen, den Umgang mit ihnen zu verbessern. 

Auf Gefühlen surfen lernen

Eine einprägsame Metapher für diesen Prozess ist das „Gefühlssurfen“. Gefühle sind wie Wellen, die uns manchmal regelrecht zu überrollen drohen – doch wir können auch auf ihnen surfen lernen. Das geschieht durch Beobachtung. Wenn dich das nächste Mal ein Gefühl „überfällt“, nimm es einfach nur wahr. Wie fühlt sich das eigentlich an, ängstlich, wütend oder frustriert zu sein?
Nach einer Weile wirst du merken, dass das Gefühl abflaut, wie eine sich senkende Welle. Wenn du diese Übung in deinem Alltag wiederholst, kannst du feststellen, dass du deine Emotionen immer besser bewältigen kannst und diese Fähigkeit zu entdecken, wird dich nachhaltig stärken. So wird aus deinem schlechten Gefühl ein guter Begleiter und du kannst lernen, mit unangenehmen Gefühlen besser umzugehen.

In dem folgenden Video erklärt die Psychologische Psychotherapeutin Anna Lübberding was es mit der „Wasserball-Metapher“ auf sich hat und zeigt dir eine einfache Übung für Zuhause, wie Du lernst, unangenehmen Gefühlen mit Akzeptanz zu begegnen.

Strategien zur Akzeptanz unangenehmer Gefühle

von Anna Lübberding, Psychologische Psychotherapeutin

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Mini-Intervention: Die Glücksbohnen

Die aktuelle Zeit ist turbulent und häufig geprägt von negativen Schlagzeilen und den ein oder anderen Sorgen. Kein Wunder, dass die Glücksmomente in dieser Zeit untergehen. Dabei wissen wir doch, dass das Glück des Lebens in den kleinen, schönen Momenten des Alltags liegt. Die Schwierigkeit ist es jedoch, diese Momente zu erkennen und wahrzunehmen und auch sich am Ende des Tages an diese zu erinnern. 

Wir haben einen ganz einfachen Trick für euch, der euch helfen soll, eure kleinen Glücksmomente des Tages zu sammeln. 

  • Nehmt euch jeden Morgen eine handvoll getrocknete Bohnen, Linsen, kleine Steine oder ähnliche kleine Gegenstände und steckt diese in eure linke Hosentasche.

  • Immer, wenn ihr während des Tages etwas Schönes erlebt oder einen Moment der Freude habt, nehmt ihr eine Bohne und schiebt sie von der linken in die rechte Hosentasche.

  • Bevor ihr am Abend zu Bett geht, schaut ihr, wie viele Bohnen ihr in der rechten Hosentasche habt.

  • Erinnert euch bei jeder Bohne euer rechten Hosentasche daran, welcher Moment euch dazu angehalten hat, die Bohne in die rechte Hosentasche zu verschieben. 

Am Anfang werden es vielleicht nicht so viele Bohnen sein, aber ihr werdet merken, dass sich euer Sinn für die schönen Kleinigkeiten im Alltag schärfen wird.

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Von positiven Emotionen können wir gar nicht genug bekommen – oder hat man jemals zu viel Freude, Hoffnung oder Liebe? Es gibt aber auch Gefühle, die wir nicht so gerne empfinden. In der aktuellen Zeit haben durch Corona besonders viele Menschen damit zu kämpfen. Die Pandemie bringt nicht selten Wut, Angst, Verunsicherung oder Verzweiflung hervor und „einfach verdrängen“ bringt langfristig gesehen nichts.

In dem folgenden Video erklärt die Psychologische Psychotherapeutin Anna Lübberding was es mit der „Wasserball-Metapher“ auf sich hat und zeigt dir eine einfache Übung für Zuhause, wie Du lernst, unangenehmen Gefühlen mit Akzeptanz zu begegnen.

Strategien zur Akzeptanz unangenehmer Gefühle

von Anna Lübberding, Psychologische Psychotherapeutin

Wenn dir das Video gefallen hat und du noch mehr hilfreiche Strategien kennenlernen möchtest, trete gerne unserer privaten Facebook Community HelloBetter #zusammenzuhause bei. Dort wird jeden Freitag um 16:00 Uhr ein neues Übungsvideo online gestellt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Zur Übersicht Zur Übersicht 5 Tipps für mehr Selbstfürsorge im Alltag

Im hektischen Alltag vernachlässigen wir schnell das Thema „Selbstfürsorge“. Das gelegentliche Schaumbad oder auch ein einmaliger Saunabesuch reichen da nicht aus, denn Selbstfürsorge gehört nicht zu den Dingen, die man mal eben am Wochenende oder im Urlaub abhaken kann. Das Wort bedeutet nämlich nicht nur, sich selbst hin und wieder Gutes zu tun, es meint auch, sich selbst im Alltag Aufmerksamkeit und Fürsorge zu schenken und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Es soll nicht nur darum gehen, sich das zu geben, was man möchte, sondern auch das, was man braucht. Heute wollen wir euch mit ein paar psychologischen Tipps zeigen, wie ihr mehr Selbstfürsorge in euren Alltag einbauen könnt. Falls euch das eine oder andere noch schwer fällt, bleibt dran und übt weiter!

1Nimm deine Bedürfnisse wahr!

Stell dir über den Tag verteilt 2-3 Wecker, halte inne wenn er klingelt und frage dich selbst nach deinem aktuellen Bedürfnis: „Wie geht es mir gerade? Habe ich Hunger, ist mir kalt, bin ich unzufrieden, bin ich gestresst, brauche ich eine Pause?“. Handle dann nach diesem Bedürfnis. War die Frage an dich selbst „Bin ich gestresst?“, kann die Antwort darauf sein, eine kleine Pause einzulegen, aus dem Fenster zu schauen, vielleicht kurz nach draußen gehen und frische Luft zu schnappen. War die Frage „Ist mir kalt?“, kann die Antwort dagegen lauten, sich einen warmen Pulli anzuziehen und eine Tasse Tee zu kochen. Es kann schon etwas Kleines oder Leichtes sein, das dabei hilft, das entdeckte Bedürfnis zu befriedigen.

2Stoppe Selbstkritik und selbstkritische Gedanken!

Wann immer du dich selbst dabei erwischst, einen negativen Gedanken über dich selbst zu hegen, dich abzuwerten oder dir einzureden, du könntest etwas nicht – stoppe dich selbst! Hinterfrage diesen Gedanken und versuche, realistischere Gedanken dagegenzusetzen. Das langfristige Ziel sollte sein, eine liebevollere Haltung dir selbst gegenüber zu entwickeln. Falls das noch nicht direkt klappt, stoppe trotzdem den selbstkritischen Gedanken und erinnere dich selbst: „Stopp, das wollte ich nicht mehr tun“. Vielleicht kannst du schon beim nächsten Mal etwas weitergehen und dir etwas Nettes sagen.

3 Tue etwas, was dir Freude bereitet!

Und zwar nicht erst, wenn das aktuelle Projekt abgeschlossen ist, an dem du arbeitest, nicht erst, wenn der nächste Urlaub ansteht, nicht erst, wenn die Corona-Zeit vorbei ist. Freude ist etwas, das uns täglich begleiten sollte. Dafür reicht oft schon eine Kleinigkeit, etwas ganz Simples. Ein leckeres Getränk auf dem Balkon oder im Garten zu trinken, ein paar Seiten im Lieblingsbuch zu lesen, das Lieblingslied in voller Lautstärke zu hören – dir sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt. Werde kreativ und mache dir täglich selbst eine kleine Freude.

4Schreibe Tagebuch!

Tagebuch schreiben kann bei der Selbstfürsorge auf vielerlei Weise helfen. Zum einen ist es ein guter Weg, sich selbst besser kennenzulernen – denn auch das gehört bereits zur Selbstfürsorge. Stelle dir regelmäßig verschiedene Fragen, beispielsweise „Was ist mir im Leben wichtig? Worin bin ich gut? Wie möchte ich leben? Was macht mich glücklich?“. Zum anderen kann Tagebuch schreiben auch dabei helfen, sich die eigenen Gedanken und Gefühle bewusst zu machen. So entwickelst du einen achtsamen Umgang mit dir selbst. „Wie fühle ich mich? Was beschäftigt mich gerade? Wie verändern sich meine Gedanken, wenn sich meine Gefühle ändern?“ Das ist eine wunderbare Grundlage, um sich selbst bewusster wahrzunehmen und so auch langfristig besser für sich sorgen zu können.

5Mach Pausen!

Für die tägliche Selbstfürsorge sind regelmäßige Pausen nicht zu vernachlässigen. Neben der klassischen Mittagspause empfehlen wir mehrere Pausen über den Tag verteilt. Das kann sehr viel ausmachen und ist wichtig für eine ausgewogene Work-Life-Balance. Oftmals reicht es schon aus, wenn du kurz aufstehst, dich streckst, ein Lied spielen lässt, wenn du gerne Musik hörst, etwas isst und trinkst, eine kurze Runde um den Block spazieren gehst oder einfach nur aus dem Fenster schaust. Noch ein kleiner Hinweis: Wenn du viel am PC oder im Sitzen arbeitest, ist es sinnvoll, wenn du in deinen Pausen aktiv wirst – vielleicht versuchst du dich an einer neuen Yogaübung? Wenn du hingegen viel körperlich arbeitest, ist es gut, wenn du dir in deinen Pausen etwas Ruhe gönnst – wie wäre es mit einem Sudoku oder ein Kreuzworträtsel? Auch hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Oft brauchen Veränderungen etwas Zeit. Denn Neues auszuprobieren kostet meist erst mal Überwindung. Vielleicht findest du durch diese 5 einfachen Tipps den Anstoß, etwas mehr Selbstfürsorge in deinen Alltag zu integrieren. Lass uns in unserer privaten Facebook Gruppe gerne wissen, was du davon ausprobiert hast und wie es sich für dich angefühlt hat!

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