Zur Übersicht Zur Übersicht Was erwartet mich in einer Psychotherapie?

Die Aufregung rundum das Corona-Virus bedeutet für viele Menschen langfristig eine
erhöhte Anspannung. Unsicherheiten im gewohnten Alltag und die Angst vor einer zweiten
Welle sind Belastungen, die uns psychisch herausfordern. Insbesondere ist das der Fall,
wenn es uns vorher schon nicht gut ging, da wir zum Beispiel mit Ängsten oder
Stimmungsschwankungen zu kämpfen hatten.

Eine Psychotherapie unterstützt Menschen dabei, ihr psychisches Gleichgewicht
wiederzufinden. Oft vergehen allerdings viele Jahre, bis Menschen mit psychischen
Belastungen sich zu einer Therapie entscheiden. Die Gründe hierfür sind vielseitig. Ein
wesentlicher Faktor ist, dass viele nicht wissen, was in einer Psychotherapie eigentlich
passiert. Sie haben Angst vor dem Unbekannten oder falsche Annahmen darüber, was sie in
einer Psychotherapie erwartet. Wir haben Antworten auf die wichtigsten Fragen für dich.

Der Weg in die Psychotherapie

Als ersten Schritt kannst du eine sogenannte psychotherapeutische Sprechstunde besuchen.
In dieser Sprechstunde kannst du herausfinden, ob du überhaupt eine Psychotherapie
beginnen solltest und welches therapeutische Verfahren für dich geeignet wäre
Danach kannst du dir einen Psychotherapieplatz suchen. Nachdem du einige in Frage
kommende Therapeuten ausgewählt hast, kannst du einige Probesitzungen mit den
Therapeuten wahrnehmen. Das dient beiden Seiten dazu, herauszufinden, ob die Chemie
zwischen euch stimmt, Therapieziele zu setzen und eine Diagnostik vorzunehmen.

Was geschieht in einer Psychotherapie?

Das Gespräch zwischen dir und dem Therapeuten ist innerhalb des therapeutischen
Prozesses besonders wichtig. Durch gezielte Fragen, aktives Zuhören, aber auch Übungen
und „Hausaufgaben“, die du mit in deinen Alltag nimmst, kannst du dein Verhalten und
Erleben nach und nach verändern.

Was ist das Ziel einer Psychotherapie?

Das optimale Ziel einer Psychotherapie ist es, dass du dich (wieder) wohl, psychisch gestärkt
und für zukünftige Belastungen gewappnet fühlst. Zusätzlich kannst du die Erfahrung von
Selbstwirksamkeit machen. Schließlich hast du dein Leben und dein Glück selbst in die Hand
genommen, indem du dich für eine Psychotherapie entschieden hast. Eine Psychotherapie
führt außerdem dazu, dass du durch deine psychische Stabilität auch Menschen in deinem
Umfeld besser unterstützen kannst.

Was mache ich bei Problemen in der Psychotherapie?

Während der Therapie wirst du mal in großen Schritten vorankommen, aber auch stagnieren
oder sogar einen gefühlten Rückschritt machen. Das gehört alles zum Prozess dazu und ist
kein Grund, die Psychotherapie aufzugeben.

Es kann zuweilen auch zu Konflikten mit dem Psychotherapeuten kommen. Hier ist wichtig,
dass du deine Gedanken und Gefühle ansprichst, damit sich daraus eventuell eine positive
Entwicklung ergeben kann. Falls du allerdings das Gefühl hast, dass dein Therapeut doch
nicht für dich geeignet ist, kannst du auch den Therapeuten wechseln oder die Therapie
abbrechen.

Das Ende einer Psychotherapie

Für gewöhnlich dauert eine Therapie mindestens einige Monate. Da es schwerfallen kann,
den Rückhalt der Therapie nicht mehr zu haben, wird sie häufig „ausgeschlichen“, d.h. dass
die Sitzungen gegen Ende seltener stattfinden.

Der Abschied wird innerhalb der Therapie also gut vorbereitet, sodass du am Ende auch weißt, in welche Richtung du alleine weitergehen kannst und wie du Rückfällen vorbeugst.

Stehst du vor dem Problem, auf einen Psychotherapieplatz zu warten oder bist dir noch nicht
sicher, ob du tatsächlich eine Psychotherapie beginnen solltest? Dann könnte zur
Überbrückung eines unserer Online-Trainings für dich passend sein. Hier kannst du erste
Erfahrungen mit psychologischen Übungen und Strategien sammeln, die dir eine Selbsthilfe
ermöglichen. Weitere Informationen zum Ablauf einer Psychotherapie findest du in unserem
Artikel auf HelloBetter.de

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Zur Übersicht Zur Übersicht Corona-Krise: Anstieg von Depressionen zu verzeichnen

Anstieg von Depressionen in der Corona-Krise zu verzeichnen

Fühlst du dich seit den Corona-Einschränkungen zunehmend niedergeschlagen, antriebslos und schläfst auch noch schlecht? In diesem Artikel erfährst du mehr über eine mögliche Einordnung dieser Symptome und lernst was du heute noch dagegen tun kannst.

Corona – Eine Gefahr für die psychische Gesundheit 

Vielen Menschen setzt die aktuelle Zeit mental stark zu. Ausgangsbeschränkungen, Abstandsregelungen, Maskenpflicht, Kurzarbeit, Zukunftsangst – das sind nur einige der Themen, mit denen wir alle aktuell konfrontiert sind. Unabhängig davon ob man vorerkrankt ist oder nicht, sind die vielfältigen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wichtig für das Wohl der Gemeinschaft. Nichtsdestotrotz können durch die zahlreichen Einschränkungen negative Folgen für unsere psychische Gesundheit entstehen.

Auf belastende Ereignisse und Probleme traurig oder überfordert zu reagieren, ist völlig normal. Halten diese Gefühle allerdings über einen längeren Zeitraum an, ist Vorsicht geboten. Doch woran erkennst du, ob die Corona-Krise eine Depression ausgelöst hat?

Hauptmerkmale einer Depression

Ganz allgemein kann man sagen: Depressionen gehen mit gedrückter und niedergeschlagener Stimmung einher. Dazu kommen oftmals Interessenverlust von ehemals geliebten Aktivitäten, Schlafschwierigkeiten wie Einschlaf- oder Durchschlafstörungen und Verlust der Libido. All diese Symptome können durch die Corona-Einschränkungen in der aktuellen Zeit erstmals hervorgerufen oder zunehmend verstärkt werden. Eine Corona-bedingte Jobunsicherheit kann zu Schlafstörungen führen oder das eingeschränkte Sozialleben mit einem Gefühl von Einsamkeit in Verbindung stehen.

Erscheinungsbilder der Depression

Depressionen gehören mit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, haben wir in diesem Artikel die fünf häufigsten Formen der Depression zusammengefasst.

Für die Diagnosestellung gibt es einige Kernkriterien, die erfüllt sein müssen, um eine Depression diagnostizieren zu können – trotzdem unterscheidet sich die Krankheitsausprägung von Person zu Person stark. Keine Depression gleicht einer anderen, so individuell die Betroffenen selbst sind, so individuell sind auch die persönlich empfundenen Belastungen. 

Depression während der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat auch psychosoziale Auswirkungen: Laut Forschungsberichten nehmen Angstzustände und Depressionen aktuell zu. Dazu kommt ein Anstieg von Schlafstörungen, Wiedererinnern von Traumatisierungen und vermehrte familiäre und Partnerschaftskonflikte.

Die aktuelle Situation stellt für uns alle eine besondere Probe dar und ist für psychisch erkrankte Menschen, die durch Corona nicht ausreichend therapeutisch versorgt werden können, eine umso größere Herausforderung. Psychischen Erkrankungen, wie Depressionen, kann man jedoch durch gezielte Methoden bis zu einem gewissen Punkt gegensteuern.

Hier sind einige Hilfestellungen, die in der aktuellen Situation Abhilfe leisten können:

1Feste Struktur schaffen:

 Sorge für einen gut strukturierten Tag und eine gut strukturierte Woche. Das fängt mit einer festgelegten Zeit zum morgendlichen Aufstehen an. Aber auch fixe Arbeits- oder Lernzeiten und geplante Mahlzeiten gehören dazu. Bei alldem aber nicht die schönen Dinge des Lebens vergessen: Entspannungsübungen, Fernsehen oder auch Netflix-Zeit. Spazieren gehen oder andere angenehme Aktivitäten sollen ebenfalls ihren Platz bekommen

2Ausreichend schlafen:

Ausreichend Schlaf zu bekommen ist auch in der aktuellen Zeit essentiell. Auch hier kann der feste Tagesplan hilfreich sein, um zur gewohnten Zeit zu Bett zu gehen und ausreichend zu schlafen.

3Soziale Kontakte pflegen:

Kontaktbeschränkungen und Homeoffice machen es momentan nicht leicht, weiterhin soziale Kontakte zu pflegen. In vielen Bundesländern gibt es vermehrt Lockerungen und man kann sich wieder in einem Café auf einen gemeinsamen Kaffee verabreden – natürlich mit den erforderlichen Abstandsregelungen. Alternativ kann man sich auch zum Telefonieren verabreden, Chats nutzen oder Onlineforen beitreten. Wir von HelloBetter haben eine Online-Community für die Corona-Zeit ins Leben gerufen, die ein digitales Gefühl von Zusammenhalt geschaffen hat. Schau gerne mal in der Facebook Gruppe #zusammenzuhause vorbei!

4Seriöse Quellen nutzen:

 Fakten mindern Ängste. Es kann für mehr Sicherheit und Ruhe sorgen, sich regelmäßig über den aktuellen Stand zu informieren. Nutze dafür seriöse Quellen wie das Robert-Koch-Institut, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder die Seite der Deutschen Angst Hilfe e.V. Ganz wichtig dabei: Sei achtsam mit dir selbst und lies nur so oft die Nachrichten, wie es dir guttut. Ständige Nachrichtenflut kann Ängste unter Umständen verstärken. Deshalb gilt: Die Dosis macht’s!

5Such dir Hilfe:

Wenn du merkst, dass dir alles irgendwie zu viel wird und du mit jemandem sprechen möchtest, kannst du dich gerne jederzeit an unsere Corona-Hotline wenden. Dort sind unsere Psychologen und Psychotherapeutinnen die ganze Woche, von 08-20 Uhr unter der Nummer 0800 000 33 45 kostenlos und anonym für dich da.

6Nutze psychologische Online-Programme:

Wenn du dir mehr Unterstützung bei der Bewältigung deiner Sorgen und Probleme wünschst, kann dir unser kostenfreies Corona-Training helfen.

Wenn du dich selbst in diesem Artikel wiedererkennst oder du jemanden in deinem direkten Umfeld hast, auf den das hier geschriebene zutrifft, möchtest wir dich herzlich dazu einladen, unsere kostenfreien Angebote zu nutzen. Du musst diese Krise nicht alleine durchstehen, es gibt Unterstützung und du hast ein Anrecht auf professionelle Hilfe. 

Gemeinsam kommen wir #starkdurchdiekrise

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Zur Übersicht Zur Übersicht Wie finde ich in der Corona-Krise psychologische Unterstützung?

Ich weiß nicht mehr weiter – Wie finde ich jetzt in der Corona-Krise psychologische Unterstützung?

Die aktuelle Situation und das Leben mit einer Pandemie verlangt uns allen viel ab. Finanzielle Sorgen durch Kurzarbeit, soziale Isolation, fehlende alltägliche Routinen und andere Sorgen – die Corona-Krise stellt damit besonders unsere psychische Gesundheit auf die Probe. Dabei ist es nur menschlich, Stress, Angst und Einsamkeit während so einer neuartigen Situation zu empfinden.

Wen belastet die Corona-Krise psychisch besonders?

So eine Situation kann diejenigen von uns besonders stark treffen, die schon zuvor mit psychischen Belastungen oder psychischen Vorerkrankungen zu tun hatten, bereits älter sind oder durch chronische Erkrankungen der Risikogruppe angehören. Denn häufig flammen in solchen Phasen der nicht beeinflussbaren Veränderung alte Beschwerden wieder auf und bereits vorhandene können sich verschärfen. 

Videobasierte Psychotherapie als Alternative?

In der jetzigen Zeit ist die Notwendigkeit psychotherapeutischer Hilfe besonders offensichtlich. Doch wie kannst du ausgerechnet während einer Pandemie einen Therapieplatz finden, wo es doch sonst schon so mühsam scheint? 

Die Corona-Krise hat auch die psychotherapeutische Versorgung vor bislang ungeahnte Herausforderungen gestellt. Mit innovativen und alternativen Behandlungsmethoden begegnen wir der Krise in diesem Bereich. Digitale Psychotherapie kann einen großen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der psychotherapeutischen Versorgung haben. Doch was genau hat sich verändert und welche Möglichkeiten hast du aktuell, therapeutische Unterstützung zu bekommen?

Veränderungen im Bereich der Psychotherapie in der Corona-Krise

Viele Psychotherapeutinnen und Institute haben ihre Praxen weiterhin mit den einzuhaltenden Hygiene-Regelungen für ihre Klienten und Klientinnen geöffnet. Einige bieten nun, meist zusätzlich, die Möglichkeit einer videokonferenzbasierten oder telefonischen Psychotherapie als Alternative zum Praxisbesuch an. 

Um dies zu vereinfachen, wurden auch in der psychotherapeutischen Versorgung die eigentlich geltenden Regelungen angepasst. Vorerst bis zum 30. September 2020 dürfen Therapeuteneine unbegrenzte Anzahl von Therapiesitzungen digital stattfinden lassen. Denn normalerweise dürfen Psychotherapeutinnen nur einen bestimmten Anteil ihrer Behandlungen digital stattfinden lassen. 

Außerdem dürfen Therapeuten – vorerst bis zum 30. Juni 2020 – Erstgespräche, Diagnostik und probatorische Sitzungen per Video durchführen. Das bedeutet, du kannst aufgrund der besonderen Situation auch ohne persönlichen Kontakt den ersten Zugang zu psychotherapeutischer Hilfe bekommen. Dies ist für alle Neupatienten entscheidend, damit jeder trotz der momentanen Lage weiterhin einfachen Zugang zum Behandlungsangebot erhält.

Wie du bei der Suche nach einer Psychotherapeutin auch in der aktuellen Zeit am besten vorgehst, kannst du im Artikel nachlesen.

Soforthilfe bei psychischen Herausforderungen 

Da das psychotherapeutische Versorgungssystem natürlich auch aktuell sehr beansprucht ist, kann es leider dennoch länger dauern, bis du einen festen Therapieplatz bekommst. 

Damit du in dieser Zeit nicht auf dich allein gestellt bist, kannst du unmittelbar mit unserem kostenfreien Corona-Training beginnen. Das Training unterstützt dich dabei, mit aktuellen Stresssituationen umzugehen und führt in psychologische Themen und Selbsthilfe-Strategien ein. Es kann auch als gute Vorbereitung für eine Psychotherapie dienen, da du bereits mit der Veränderung deines Alltags und der gezielten Beschäftigung mit deinen Problemen beginnst.  

In Zeiten wie solchen sollten wir Hilfe besonders einfordern, wenn wir sie brauchen. Und auch sollten wir wissen: Die in einer Krise entwickelten alternativen Behandlungsmethoden bringen auch Chancen für die Zukunft mit sich – besonders für jene, denen durch Immobilität oder anderen Lebenslagen der Zugang zur psychotherapeutischen Hilfe bislang erschwert war. 

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Zur Übersicht Zur Übersicht Mini-Intervention: Entgegengesetzte Körperhaltung

Mini-Intervention: Entgegengesetzte Körperhaltung

Gefühle sind stark mit dem Gesichtsausdruck und der Körperhaltung verbunden. Wenn wir traurig sind, senken wir den Kopf. Wenn wir wütend sind, richten wir uns auf oder runzeln die Stirn. Und auch wenn wir glücklich sind, können unsere Mitmenschen das in der Regel an unserer Körperhaltung und unserem Gesichtsausdruck ablesen. So drücken wir Gefühle nonverbal, ganz ohne Worte, aus. 

Aber nicht nur unsere Gefühle beeinflussen unsere Körperhaltung, sondern auch andersherum. Das heißt, durch unsere Körperhaltung können wir unsere Gefühle beeinflussen. Das klingt verrückt oder? Aber Studien zeigen, dass wir unsere Emotionen abschwächen können, indem wir genau das Gegenteil von dem machen, was unsere Emotion uns eigentlich vorschlägt. 

Hier ein paar Ideen: 

  • Wenn ihr traurig seid und das Gefühl habt, alles ist gerade zu viel, versucht euch aufrecht hinzusetzen und den Kopf zu heben. Vielleicht schafft ihr es ja sogar, leicht zu lächeln. 

  • Wenn ihr Angst habt, versucht auch hier euch aufzurichten, versucht tief und ruhig zu atmen und vielleicht ballt ihr auch einmal die Fäuste. In der Regel machen wir uns nämlich klein, wenn wir Angst haben. Hier heißt es nun, sich groß zu machen und sich dadurch stark zu fühlen. 

  • Wenn ihr wütend seid, versucht eure Schultern zu entspannen, die Kiefermuskulatur zu lockern und ruhig zu atmen. 

Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren dieser Technik. 

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Von positiven Emotionen können wir gar nicht genug bekommen – oder hat man jemals zu viel Freude, Hoffnung oder Liebe? Es gibt aber auch Gefühle, die wir nicht so gerne empfinden. In der aktuellen Zeit haben durch Corona besonders viele Menschen damit zu kämpfen. Die Pandemie bringt nicht selten Wut, Angst, Verunsicherung oder Verzweiflung hervor und „einfach verdrängen“ bringt langfristig gesehen nichts.

In dem folgenden Video erklärt die Psychologische Psychotherapeutin Anna Lübberding was es mit der „Wasserball-Metapher“ auf sich hat und zeigt dir eine einfache Übung für Zuhause, wie Du lernst, unangenehmen Gefühlen mit Akzeptanz zu begegnen.

Strategien zur Akzeptanz unangenehmer Gefühle

von Anna Lübberding, Psychologische Psychotherapeutin

Wenn dir das Video gefallen hat und du noch mehr hilfreiche Strategien kennenlernen möchtest, trete gerne unserer privaten Facebook Community HelloBetter #zusammenzuhause bei. Dort wird jeden Freitag um 16:00 Uhr ein neues Übungsvideo online gestellt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Zur Übersicht Zur Übersicht 5 Tipps für eine ausgewogene Work-Life-Balance

Corona hat unser Leben in einigen Bereichen ziemlich auf den Kopf gestellt, unsere Jobs sind da nicht ausgenommen. Viele Menschen arbeiten im Homeoffice, einige sind von Kurzarbeit betroffen, für manche hat sich der Arbeitsalltag hingegen nicht merklich verändert und wiederum andere müssen viele Überstunden machen. In Zeiten wie diesen auf eine gesunde Work-Life-Balance zu achten, fällt besonders schwer. Deshalb haben wir euch heute 5 Tipps zusammengestellt, durch die ihr hoffentlich wieder zu mehr Balance und Zufriedenheit finden könnt. Los geht’s!

1Schreibe Dir auf, was zu tun ist.

Acht Stunden Arbeit können sehr lang sein, wenn Chaos herrscht. Erstelle morgens oder am besten schon am Vorabend eine To-do-Liste, auf die alle Aufgaben kommen, die erledigt werden müssen. Sortiere sie nach Wichtigkeit und hake im Verlauf des Tages ab, was Du bereits erledigt hast. Durch diese Strukturhilfe vergisst du nichts und du kannst deine Aufmerksamkeit auf andere Dinge richten.

2Konzentriere Dich aufs Wesentliche.

Trenne Wichtiges von Unwichtigem, spalte große Aufgaben in kleinere Teilbereiche, setze Prioritäten – da kommt auch die To-do-Liste von Tipp 1 ins Spiel. Effektives Zeitmanagement mit System und nach Plan hilft dabei, den Tag zu strukturieren, eine gesunde Work-Life-Balance zu erreichen und stets zu wissen, was als nächstes ansteht.

3Halte Ordnung.

Das ist ganz besonders jetzt wichtig, da wir mehr Zeit zuhause verbringen als vorher. Investiere am besten jeden Tag ein paar Minuten in das Aufräumen der eigenen vier Wände und deines Arbeitsplatzes. So kann man sich besser konzentrieren und die Arbeit effektiv verrichten und, toller Pluspunkt, so stehst Du am wohlverdienten Wochenende nicht vor dem totalen Chaos und musst dich nicht erst dem Aufräumen widmen.

4Unangenehme Dinge zuerst.

Egal, ob zu Hause oder in der Arbeit – erledige die unangenehmen Aufgaben am besten direkt zu Beginn. Je länger wir etwas aufschieben, desto belastender setzt sich der Gedanke daran im Hinterkopf fest, bis es irgendwann zu groß wird und wir uns gar nicht mehr an den vermeintlichen Berg heran trauen. Vielleicht hast Du ja genau diese Erfahrung bereits gemacht. Also, nur Mut, bring es hinter dich, dann bist Du wieder frei für anderes!

5Vereinbare regelmäßig Termine mit Dir selbst.

Um zu mehr Zufriedenheit, Balance und Ausgeglichenheit zu kommen, ist besonders dieser Tipp sehr wichtig. In der vereinbarten Zeit unternimmst Du ausschließlich Dinge, die dir Spaß machen und gut tun (ein Buch lesen, ein Bad nehmen, spazieren gehen, etwas Leckeres backen). Das wohl wichtigste an diesem Tipp zur gesünderen Work-Life-Balance: Nicht vergessen, diese Termine wirklich einhalten!

Was fällt euch da schönes ein? Was unternehmt ihr in dem nächsten vereinbarten Termin mit euch selbst?

Noch ein kleiner Zusatztipp von uns: Stress ist ganz normal.

Wichtig ist aber, dass er nur in kurzen Phasen auftritt, z.B. an einem außergewöhnlich intensiven Arbeitstag. Sich den Leitsatz einzuprägen „Auf Stress soll Erholung folgen“ kann da Abhilfe schaffen. Dauerstress kann nämlich zu körperlicher und mentaler Erschöpfung führen, im schlimmsten Falle sogar zu Krankheiten. In manchen Fällen kann es helfen, die Arbeit aufzuteilen und sich mit anderen zu teilen. Auch darauf sollte man achten und regelmäßig überprüfen, wie man sich fühlt.

Lasst uns in unserer privaten Facebook Community wissen, ob ihr die Tipps als hilfreich empfindet, manches bereits anwendet und wie sich euer Arbeitsalltag dadurch eventuell auch verbessert hat. Wir sind gespannt, von euch zu lesen!

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Zur Übersicht Zur Übersicht 3 Tipps zum Umgang mit Einsamkeit in Zeiten von Corona

Sich körperlich von anderen zu distanzieren gilt als eine der effektivsten Methoden, um sich nicht mit dem Corona-Virus anzustecken. Einige von uns müssen sogar Zeit in Quarantäne verbringen, ob als Familie, in einer Wohngemeinschaft oder alleinstehend. Diese ungewohnte und unfreiwillige Isolation ist ein unnatürlicher Einschnitt, der mit vielen unangenehmen Gefühlen einhergehen kann. Alleine sein – das war schon vor der Corona-Krise für viele von uns nicht leicht. Welche Möglichkeiten gibt es, um uns diese Zeit zu erleichtern?

1Bedürfnisse anerkennen

Manchmal tun wir vor uns selbst und anderen so, als würde uns die Corona-Krise und die Einsamkeit nicht viel ausmachen. Wir wollen nicht jammern, anderen Sorgen bereiten oder in Selbstmitleid versinken. Diese Gedanken sind verständlich. Häufig wollen wir unangenehme Gefühle nicht gerne zulassen.

Langfristig ist das allerdings keine gute Strategie, weil wir damit unser eigenes Erleben der Gegebenheiten nicht annehmen. Und das führt häufig dazu, dass es sich umso stärker bemerkbar macht.

Wir sollten also unbedingt vor uns selbst und auch anderen unser Bedürfnis nach Nähe anerkennen, traurig sein, uns mal alleine fühlen. Damit sind wir uns Zeiten der Krise selbst ein guter und nahbarer Freund, und zeigen uns selbst Mitgefühl und Verständnis dafür, dass wir gerade eben nun mal so sind wie wir sind. 

2Soziale Kontakte pflegen

Alleine sein ist nicht zwingend einsam sein. Das heißt, auch wenn die Gegebenheiten von uns verlangen, möglichst wenig physische Kontakte zu anderen Menschen zu haben, bedeutet das nicht, dass wir keine sozialen Kontakte haben dürfen.

Gerade wenn du ein Gefühl von Einsamkeit verspürst kann es sehr gut tun, mit anderen in Kontakt zu treten. Wenn kein „richtiges“ Treffen möglich ist, hilft auch ein Telefonat, ein Video-Treffen, oder eine asynchrone Konversation über Audionachrichten. Probiere einmal aus, wie es sich anfühlt, über deine Einsamkeitsgefühle zu sprechen. Das kann unser Gefühl der Verbundenheit aufrechterhalten oder sogar stärken.

3Es geht vorbei

Denke auch daran, dass es sich bei der Corona Pandemie und den Geboten physischer Distanz um eine vorübergehende Phase und Maßnahme handelt. Alles ist ständig im Wandel, von den ersten Wochen der Pandemie bis jetzt hat sich bereits so vieles geändert und es wird auch so weitergehen.

Erinnere dich an die Zeit der Nähe und Umarmungen und dass diese wiederkehren wird – und wir das Zusammensein durch diese Erfahrung umso mehr schätzen werden.

Den ganzen Artikel mit ausführlichen Tipps und Ratschlägen liest du hier:

Einsam in der Corona-Krise? Diese 3 Tipps helfen!

Falls du dich von der aktuellen Situation stark belastet fühlst und lernen möchtest, wie du mit den Gefühlen wie Stress und Anspannung anders umgehen könntest, probier gern unser kostenloses psychologisches Online-Training zur Stressbewältigung während der Corona-Krise.

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