Zur Übersicht Zur Übersicht Was erwartet mich in einer Psychotherapie?

Die Aufregung rundum das Corona-Virus bedeutet für viele Menschen langfristig eine
erhöhte Anspannung. Unsicherheiten im gewohnten Alltag und die Angst vor einer zweiten
Welle sind Belastungen, die uns psychisch herausfordern. Insbesondere ist das der Fall,
wenn es uns vorher schon nicht gut ging, da wir zum Beispiel mit Ängsten oder
Stimmungsschwankungen zu kämpfen hatten.

Eine Psychotherapie unterstützt Menschen dabei, ihr psychisches Gleichgewicht
wiederzufinden. Oft vergehen allerdings viele Jahre, bis Menschen mit psychischen
Belastungen sich zu einer Therapie entscheiden. Die Gründe hierfür sind vielseitig. Ein
wesentlicher Faktor ist, dass viele nicht wissen, was in einer Psychotherapie eigentlich
passiert. Sie haben Angst vor dem Unbekannten oder falsche Annahmen darüber, was sie in
einer Psychotherapie erwartet. Wir haben Antworten auf die wichtigsten Fragen für dich.

Der Weg in die Psychotherapie

Als ersten Schritt kannst du eine sogenannte psychotherapeutische Sprechstunde besuchen.
In dieser Sprechstunde kannst du herausfinden, ob du überhaupt eine Psychotherapie
beginnen solltest und welches therapeutische Verfahren für dich geeignet wäre
Danach kannst du dir einen Psychotherapieplatz suchen. Nachdem du einige in Frage
kommende Therapeuten ausgewählt hast, kannst du einige Probesitzungen mit den
Therapeuten wahrnehmen. Das dient beiden Seiten dazu, herauszufinden, ob die Chemie
zwischen euch stimmt, Therapieziele zu setzen und eine Diagnostik vorzunehmen.

Was geschieht in einer Psychotherapie?

Das Gespräch zwischen dir und dem Therapeuten ist innerhalb des therapeutischen
Prozesses besonders wichtig. Durch gezielte Fragen, aktives Zuhören, aber auch Übungen
und „Hausaufgaben“, die du mit in deinen Alltag nimmst, kannst du dein Verhalten und
Erleben nach und nach verändern.

Was ist das Ziel einer Psychotherapie?

Das optimale Ziel einer Psychotherapie ist es, dass du dich (wieder) wohl, psychisch gestärkt
und für zukünftige Belastungen gewappnet fühlst. Zusätzlich kannst du die Erfahrung von
Selbstwirksamkeit machen. Schließlich hast du dein Leben und dein Glück selbst in die Hand
genommen, indem du dich für eine Psychotherapie entschieden hast. Eine Psychotherapie
führt außerdem dazu, dass du durch deine psychische Stabilität auch Menschen in deinem
Umfeld besser unterstützen kannst.

Was mache ich bei Problemen in der Psychotherapie?

Während der Therapie wirst du mal in großen Schritten vorankommen, aber auch stagnieren
oder sogar einen gefühlten Rückschritt machen. Das gehört alles zum Prozess dazu und ist
kein Grund, die Psychotherapie aufzugeben.

Es kann zuweilen auch zu Konflikten mit dem Psychotherapeuten kommen. Hier ist wichtig,
dass du deine Gedanken und Gefühle ansprichst, damit sich daraus eventuell eine positive
Entwicklung ergeben kann. Falls du allerdings das Gefühl hast, dass dein Therapeut doch
nicht für dich geeignet ist, kannst du auch den Therapeuten wechseln oder die Therapie
abbrechen.

Das Ende einer Psychotherapie

Für gewöhnlich dauert eine Therapie mindestens einige Monate. Da es schwerfallen kann,
den Rückhalt der Therapie nicht mehr zu haben, wird sie häufig „ausgeschlichen“, d.h. dass
die Sitzungen gegen Ende seltener stattfinden.

Der Abschied wird innerhalb der Therapie also gut vorbereitet, sodass du am Ende auch weißt, in welche Richtung du alleine weitergehen kannst und wie du Rückfällen vorbeugst.

Stehst du vor dem Problem, auf einen Psychotherapieplatz zu warten oder bist dir noch nicht
sicher, ob du tatsächlich eine Psychotherapie beginnen solltest? Dann könnte zur
Überbrückung eines unserer Online-Trainings für dich passend sein. Hier kannst du erste
Erfahrungen mit psychologischen Übungen und Strategien sammeln, die dir eine Selbsthilfe
ermöglichen. Weitere Informationen zum Ablauf einer Psychotherapie findest du in unserem
Artikel auf HelloBetter.de

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Zur Übersicht Zur Übersicht Wie finde ich in der Corona-Krise psychologische Unterstützung?

Ich weiß nicht mehr weiter – Wie finde ich jetzt in der Corona-Krise psychologische Unterstützung?

Die aktuelle Situation und das Leben mit einer Pandemie verlangt uns allen viel ab. Finanzielle Sorgen durch Kurzarbeit, soziale Isolation, fehlende alltägliche Routinen und andere Sorgen – die Corona-Krise stellt damit besonders unsere psychische Gesundheit auf die Probe. Dabei ist es nur menschlich, Stress, Angst und Einsamkeit während so einer neuartigen Situation zu empfinden.

Wen belastet die Corona-Krise psychisch besonders?

So eine Situation kann diejenigen von uns besonders stark treffen, die schon zuvor mit psychischen Belastungen oder psychischen Vorerkrankungen zu tun hatten, bereits älter sind oder durch chronische Erkrankungen der Risikogruppe angehören. Denn häufig flammen in solchen Phasen der nicht beeinflussbaren Veränderung alte Beschwerden wieder auf und bereits vorhandene können sich verschärfen. 

Videobasierte Psychotherapie als Alternative?

In der jetzigen Zeit ist die Notwendigkeit psychotherapeutischer Hilfe besonders offensichtlich. Doch wie kannst du ausgerechnet während einer Pandemie einen Therapieplatz finden, wo es doch sonst schon so mühsam scheint? 

Die Corona-Krise hat auch die psychotherapeutische Versorgung vor bislang ungeahnte Herausforderungen gestellt. Mit innovativen und alternativen Behandlungsmethoden begegnen wir der Krise in diesem Bereich. Digitale Psychotherapie kann einen großen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der psychotherapeutischen Versorgung haben. Doch was genau hat sich verändert und welche Möglichkeiten hast du aktuell, therapeutische Unterstützung zu bekommen?

Veränderungen im Bereich der Psychotherapie in der Corona-Krise

Viele Psychotherapeutinnen und Institute haben ihre Praxen weiterhin mit den einzuhaltenden Hygiene-Regelungen für ihre Klienten und Klientinnen geöffnet. Einige bieten nun, meist zusätzlich, die Möglichkeit einer videokonferenzbasierten oder telefonischen Psychotherapie als Alternative zum Praxisbesuch an. 

Um dies zu vereinfachen, wurden auch in der psychotherapeutischen Versorgung die eigentlich geltenden Regelungen angepasst. Vorerst bis zum 30. September 2020 dürfen Therapeuteneine unbegrenzte Anzahl von Therapiesitzungen digital stattfinden lassen. Denn normalerweise dürfen Psychotherapeutinnen nur einen bestimmten Anteil ihrer Behandlungen digital stattfinden lassen. 

Außerdem dürfen Therapeuten – vorerst bis zum 30. Juni 2020 – Erstgespräche, Diagnostik und probatorische Sitzungen per Video durchführen. Das bedeutet, du kannst aufgrund der besonderen Situation auch ohne persönlichen Kontakt den ersten Zugang zu psychotherapeutischer Hilfe bekommen. Dies ist für alle Neupatienten entscheidend, damit jeder trotz der momentanen Lage weiterhin einfachen Zugang zum Behandlungsangebot erhält.

Wie du bei der Suche nach einer Psychotherapeutin auch in der aktuellen Zeit am besten vorgehst, kannst du im Artikel nachlesen.

Soforthilfe bei psychischen Herausforderungen 

Da das psychotherapeutische Versorgungssystem natürlich auch aktuell sehr beansprucht ist, kann es leider dennoch länger dauern, bis du einen festen Therapieplatz bekommst. 

Damit du in dieser Zeit nicht auf dich allein gestellt bist, kannst du unmittelbar mit unserem kostenfreien Corona-Training beginnen. Das Training unterstützt dich dabei, mit aktuellen Stresssituationen umzugehen und führt in psychologische Themen und Selbsthilfe-Strategien ein. Es kann auch als gute Vorbereitung für eine Psychotherapie dienen, da du bereits mit der Veränderung deines Alltags und der gezielten Beschäftigung mit deinen Problemen beginnst.  

In Zeiten wie solchen sollten wir Hilfe besonders einfordern, wenn wir sie brauchen. Und auch sollten wir wissen: Die in einer Krise entwickelten alternativen Behandlungsmethoden bringen auch Chancen für die Zukunft mit sich – besonders für jene, denen durch Immobilität oder anderen Lebenslagen der Zugang zur psychotherapeutischen Hilfe bislang erschwert war. 

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Zur Übersicht Zur Übersicht Mini-Intervention: Entgegengesetzte Körperhaltung

Mini-Intervention: Entgegengesetzte Körperhaltung

Gefühle sind stark mit dem Gesichtsausdruck und der Körperhaltung verbunden. Wenn wir traurig sind, senken wir den Kopf. Wenn wir wütend sind, richten wir uns auf oder runzeln die Stirn. Und auch wenn wir glücklich sind, können unsere Mitmenschen das in der Regel an unserer Körperhaltung und unserem Gesichtsausdruck ablesen. So drücken wir Gefühle nonverbal, ganz ohne Worte, aus. 

Aber nicht nur unsere Gefühle beeinflussen unsere Körperhaltung, sondern auch andersherum. Das heißt, durch unsere Körperhaltung können wir unsere Gefühle beeinflussen. Das klingt verrückt oder? Aber Studien zeigen, dass wir unsere Emotionen abschwächen können, indem wir genau das Gegenteil von dem machen, was unsere Emotion uns eigentlich vorschlägt. 

Hier ein paar Ideen: 

  • Wenn ihr traurig seid und das Gefühl habt, alles ist gerade zu viel, versucht euch aufrecht hinzusetzen und den Kopf zu heben. Vielleicht schafft ihr es ja sogar, leicht zu lächeln. 

  • Wenn ihr Angst habt, versucht auch hier euch aufzurichten, versucht tief und ruhig zu atmen und vielleicht ballt ihr auch einmal die Fäuste. In der Regel machen wir uns nämlich klein, wenn wir Angst haben. Hier heißt es nun, sich groß zu machen und sich dadurch stark zu fühlen. 

  • Wenn ihr wütend seid, versucht eure Schultern zu entspannen, die Kiefermuskulatur zu lockern und ruhig zu atmen. 

Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren dieser Technik. 

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Zur Übersicht Zur Übersicht Erhöhtes Stresslevel: Was macht Corona mit unserem Gehirn?

Auswirkungen von Stress: Was macht Corona mit unserem Gehirn?

Bereits seit mehreren Monaten verändert Corona unser Leben: Soziale Isolation, Angst vor Ansteckung und Ausbreitung des Virus, Quarantäne, Kurzarbeit und finanzielle Sorgen.

Das alles erzeugt Stress. Doch was genau ist Stress eigentlich? Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir Stress haben? Antworten auf diese Fragen findest du in diesem Artikel.

Was ist Stress überhaupt?

Stress wird als eine körperliche und psychische Anspannung oder Belastung verstanden, die bestimmte Reaktionen hervorruft und zu gesundheitlichen Schädigungen führen kann. Stress macht uns (überlebens)lebensfähig, da es unseren Körper auf äußere Reize reagieren lässt. Das ist bis zu einem gewissen Grad hilfreich und notwendig, da wir so leistungsfähig und wachsam werden.

Wenn du noch mehr dazu wissen möchtest, was Stress ist und wieso wir Stress brauchen, schau mal HIER vorbei. In dem Artikel gehen wir ausführlich diesen Fragen nach.

Wenn dein Stresslevel allerdings eine gewisse Schwelle überschreitet und zur Dauerbelastung wird, kann das schädlich sein, zu Schlaf- und Konzentrationsproblemen führen und langfristig sogar krank machen. Durch die andauernde Corona-​Krise sind viele von uns einem ungewohnt hohen Maß an psychischer Belastung und Stress ausgesetzt. Dieser Stress kann zur Überlastung werden und sich in einen Dauerstresszustand mit schädlichen Auswirkungen entwickeln.

Was passiert bei Corona-Stress im Gehirn?

Was geschieht bei Corona-Dauerstress auf neuronaler Ebene? Ganz allgemein gilt: Stress entsteht im Gehirn. Die Region, die hauptsächlich für die Entstehung von Stress verantwortlich ist, nennt sich Limbisches System und setzt sich aus mehreren Bestandteilen, wie der Amygdala zusammen. Die Amygdala ist als das Angstzentrum unseres Gehirns bekannt. Wird hier eine Situation als neu oder bedrohlich eingestuft, wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet. So auch in der aktuellen Situation: Die Corona Pandemie hat weitreichende Auswirkungen auf das persönliche Stresslevel. In Folge steigt der Blutdruck, die Atmung wird schneller, die Muskeln spannen sich an. Bei Stress steht unser Körper auf Alarmbereitschaft – und das aktuell sogar dauerhaft.

Kann das negative Auswirkungen haben?

Unter normalen Umständen ist Stress ist eine zeitlich begrenzte, körperliche Reaktion auf äußere bedrohliche Reize oder Situationen. Ist die bedrohliche Situation vorbei, entspannt sich der Körper wieder und die Erholungsphase tritt ein. Diese Erholungsphase ist essentiell für den menschlichen Organismus und unser Wohlbefinden.

Besonders langanhaltender Stress schlägt sich auf unser körperliches und psychisches Wohlbefinden nieder. In der aktuellen Zeit bleibt die Erholungsphase allerdings oftmals aus. Das erzeugt zunehmend mehr Stress und das Stresslevel bleibt dauerhaft erhöht. Es hat sich gezeigt: Das kann sogar zu geweblichen Veränderungen in unserem Gehirn führen!

Stress verstärkt unsere Angst

Dauerhafter Stress macht sich nicht nur auf emotionaler Ebene bemerkbar, auch in der Amygdala kommt es zu Veränderungen: Bestimmte Zellen des Stresszentrums vermehren sich schneller und lassen andere neuronale Verbindungen zu anderen Hirnregionen stärker ausbilden. So werden diese Regionen schneller überstimuliert und wir fühlen uns schneller überfordert oder hilflos, werden schneller reizbar und nervös.

Dieser durchgängige Anspannungszustand führt dazu, dass der Cortisolspiegel dauerhaft erhöht bleibt und unser Körper sich in einem ständigen Alarmzustand befindet. Ein gefährlicher Kreislauf von Schlafstörungen, Verdauungsproblemen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entsteht.

Stress vermindert unser Erinnerungsvermögen

Der dauerhafte Erregungszustand und die Überstimulierung der Amygdala hat außerdem Auswirkungen auf andere Bereiche unseres Gehirns, wie z.B. den Hippocampus. Diese Region ist unter anderem für unser Lernen und Erinnern zuständig. Befinden wir uns in einem Dauerstresszustand, werden hier weniger Gehirnzellen produziert. Das führt dazu, dass unsere Konzentrationsfähigkeit eingeschränkt ist und wir Schwierigkeiten haben, neue Dinge zu lernen oder uns an alte zu erinnern.

Stress verändert unser Verhalten

Auch der präfrontale Cortex unseres Gehirns wird durch zu viel Stress negativ beeinflusst: Die Kontrolle von Emotionen und die Verhaltenssteuerung kann aus dem Gleichgewicht geraten. Durch Dauerstress gehen hier neuronale Verbindungen verloren und die Gehirnregion wird kleiner. Diese Veränderungen wirken sich auf unser Verhalten in dem Sinne aus, dass wir uns schwer tun, in Stresssituationen angemessene Entscheidungen zu treffen. Zudem reagieren wir schnell gereizt.

Das Wichtigste zum Schluss: Was kann ich konkret gegen zu viel Stress in Zeiten von Corona tun?

Die gute Nachricht: Wir liefern dir einfache und konkrete Handlungsvorschläge, wie du dich vor den negativen Folgen von zu viel Stress in Zeiten von Corona schützen kannst. Stressbedingte Veränderungen des Gehirns sind nämlich keineswegs irreversibel und schon mit einfachen Mitteln kannst du für eine Verbesserung deiner Situation sorgen! Körperliche Aktivität auf der einen Seite, gezielte Entspannung auf der anderen, dazu ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Lebensweise können viel bewirken.

Während einer globalen Pandemie erhöht sich unser Stresslevel automatisch, wichtig ist dennoch, dem Stress entgegenzuwirken und so die langfristigen Folgen abzuschwächen. Schon Kleinigkeiten können viel bewirken!Wenn du mehr wissen willst, findest du hier 5 Tipps gegen Stress. Möchtest du dich noch intensiver mit der Thematik auseinandersetzen, ist unser HelloBetter Stress Training genau das Richtige für dich. Schau doch gerne mal rein!

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Zur Übersicht Zur Übersicht Wie gehe ich mit Zukunftssorgen um?

Auch wenn mittlerweile wieder mehr Normalität in unseren Alltag einkehrt, fühlen die meisten von uns sich noch angespannt und unsicher. Wir wissen einfach nicht so recht. Geht es jetzt tatsächlich bergauf oder wird eine zweite Krankheitswelle dazu führen, dass wieder mehr Einschränkungen kommen? Werden ich, meine Familienangehörigen und Freunde noch erkranken? Und was hätte das für Langzeitfolgen? 

Gedanken verursachen Stress

Es gibt Situationen, in denen wird eine körperliche Stressreaktion unmittelbar durch etwas ausgelöst, das wir vor Augen haben. Sehen wir ein Auto schnell auf uns zurasen, erhöht sich unser Herzschlag und wir bringen uns in Sicherheit. Aber auch Gedanken können Stressreaktionen verursachen. Manchmal sind es Gedanken an etwas Vergangenes, das uns im wahrsten Sinn einfach keine Ruhe lässt, häufig sind es aber auch Gedanken an eine ungewisse – und möglicherweise bedrohliche – Zukunft.

Was wir häufig gegen „Gedankenstress“ tun

Wenn wir bemerken, dass wir uns um die Zukunft sorgen, begehen wir oft den Fehler zu versuchen, beunruhigende Gedanken mit positiven Gedanken zu ersetzen. Das funktioniert in den meisten Fällen allerdings nicht, da diese positiven Gedanken sofort unseren „inneren Kritiker“ auf den Plan rufen. Oder anders ausgedrückt: Sobald wir anfangen uns etwas schön zu reden, wird unser Kopf mit einer Gegenrede antworten. So verstricken wir uns nur weiter ins Gedankenchaos.

Was uns wirklich bei Zukunftssorgen hilft

Egal, wie sehr wir uns andere Gedanken wünschen – es sind nun mal diejenigen da, die gerade da sind. Das ist so ähnlich wie beim Wetter. Wenn es regnet, kann ich mir zwar Sonnenschein wünschen, doch so lange es regnet, wird es eben regnen.

Achtung: In Bezug auf Gedanken heißt das nicht, dass du diese Gedanken an eine möglicherweise beunruhigende Zukunft mögen musst. Aber du kannst sie da sein lassen und ihnen nicht weiter folgen. Das klappt am besten, indem du sie als etwas Unpersönliches betrachtest – so wie auch der Regen kommt und geht, kannst du Gedanken kommen und gehen lassen.

Im Artikel „Ich fühle mich gestresst und weiß nicht warum – was kann ich tun?“ findest du noch mehr Empfehlungen und Infos zum Umgang mit Zukunftsgedanken, die Stress auslösen.

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Zur Übersicht Zur Übersicht 5 Tipps für eine ausgewogene Work-Life-Balance

Corona hat unser Leben in einigen Bereichen ziemlich auf den Kopf gestellt, unsere Jobs sind da nicht ausgenommen. Viele Menschen arbeiten im Homeoffice, einige sind von Kurzarbeit betroffen, für manche hat sich der Arbeitsalltag hingegen nicht merklich verändert und wiederum andere müssen viele Überstunden machen. In Zeiten wie diesen auf eine gesunde Work-Life-Balance zu achten, fällt besonders schwer. Deshalb haben wir euch heute 5 Tipps zusammengestellt, durch die ihr hoffentlich wieder zu mehr Balance und Zufriedenheit finden könnt. Los geht’s!

1Schreibe Dir auf, was zu tun ist.

Acht Stunden Arbeit können sehr lang sein, wenn Chaos herrscht. Erstelle morgens oder am besten schon am Vorabend eine To-do-Liste, auf die alle Aufgaben kommen, die erledigt werden müssen. Sortiere sie nach Wichtigkeit und hake im Verlauf des Tages ab, was Du bereits erledigt hast. Durch diese Strukturhilfe vergisst du nichts und du kannst deine Aufmerksamkeit auf andere Dinge richten.

2Konzentriere Dich aufs Wesentliche.

Trenne Wichtiges von Unwichtigem, spalte große Aufgaben in kleinere Teilbereiche, setze Prioritäten – da kommt auch die To-do-Liste von Tipp 1 ins Spiel. Effektives Zeitmanagement mit System und nach Plan hilft dabei, den Tag zu strukturieren, eine gesunde Work-Life-Balance zu erreichen und stets zu wissen, was als nächstes ansteht.

3Halte Ordnung.

Das ist ganz besonders jetzt wichtig, da wir mehr Zeit zuhause verbringen als vorher. Investiere am besten jeden Tag ein paar Minuten in das Aufräumen der eigenen vier Wände und deines Arbeitsplatzes. So kann man sich besser konzentrieren und die Arbeit effektiv verrichten und, toller Pluspunkt, so stehst Du am wohlverdienten Wochenende nicht vor dem totalen Chaos und musst dich nicht erst dem Aufräumen widmen.

4Unangenehme Dinge zuerst.

Egal, ob zu Hause oder in der Arbeit – erledige die unangenehmen Aufgaben am besten direkt zu Beginn. Je länger wir etwas aufschieben, desto belastender setzt sich der Gedanke daran im Hinterkopf fest, bis es irgendwann zu groß wird und wir uns gar nicht mehr an den vermeintlichen Berg heran trauen. Vielleicht hast Du ja genau diese Erfahrung bereits gemacht. Also, nur Mut, bring es hinter dich, dann bist Du wieder frei für anderes!

5Vereinbare regelmäßig Termine mit Dir selbst.

Um zu mehr Zufriedenheit, Balance und Ausgeglichenheit zu kommen, ist besonders dieser Tipp sehr wichtig. In der vereinbarten Zeit unternimmst Du ausschließlich Dinge, die dir Spaß machen und gut tun (ein Buch lesen, ein Bad nehmen, spazieren gehen, etwas Leckeres backen). Das wohl wichtigste an diesem Tipp zur gesünderen Work-Life-Balance: Nicht vergessen, diese Termine wirklich einhalten!

Was fällt euch da schönes ein? Was unternehmt ihr in dem nächsten vereinbarten Termin mit euch selbst?

Noch ein kleiner Zusatztipp von uns: Stress ist ganz normal.

Wichtig ist aber, dass er nur in kurzen Phasen auftritt, z.B. an einem außergewöhnlich intensiven Arbeitstag. Sich den Leitsatz einzuprägen „Auf Stress soll Erholung folgen“ kann da Abhilfe schaffen. Dauerstress kann nämlich zu körperlicher und mentaler Erschöpfung führen, im schlimmsten Falle sogar zu Krankheiten. In manchen Fällen kann es helfen, die Arbeit aufzuteilen und sich mit anderen zu teilen. Auch darauf sollte man achten und regelmäßig überprüfen, wie man sich fühlt.

Lasst uns in unserer privaten Facebook Community wissen, ob ihr die Tipps als hilfreich empfindet, manches bereits anwendet und wie sich euer Arbeitsalltag dadurch eventuell auch verbessert hat. Wir sind gespannt, von euch zu lesen!

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Zur Übersicht Zur Übersicht Stress und Corona: Wie du gut durch die Krise kommst

Wir alle stehen gerade vor der Herausforderung, uns an die aktuelle Situation anpassen zu müssen und unser Leben weitestgehend auf links zu krempeln. Kaum etwas ist noch so, wie es vor einigen Monaten war. Dass diese Umstellung alles andere als einfach ist, ist wohl mehr als verständlich.

Wir haben dir ein paar Tipps zusammengestellt, wie du diese Stresssituation so gut wie möglich meistern kannst. 

Finde neue Routinen

Für die allermeisten von uns bedeutet Corona neue Maßnahmen wie Home-Office, Kurzarbeit oder andere Veränderungen, die zu mehr Zeit in den eigenen vier Wänden führen. Um dem Lagerkoller zu entkommen, ist es wichtig, dass wir uns klare Strukturen schaffen: 

Feste Arbeitszeiten, zu denen wir aus dem Pyjama hüpfen, Pausen einbauen, wie wir es auch im Büro tun und nach getaner Arbeit den Feierabend genießen. 

Eine gute Idee ist es außerdem, sich sogenannte Kraftgeber in den Alltag einzubauen. Kraftgeber können alles sein, was dir guttut: ein kurzer Gang um den Block, ein Telefonat mit der Freundin oder eine kleine Yoga Session. 

Wohin mit all der freien Zeit?

Plötzlich auch unter der Woche mehr Freizeit zu haben, ist für viele von uns erst einmal völliges Neuland. Was so wunderbar klingt, kann aber auch eine echte Herausforderung darstellen, denn freie Zeit ist nicht unbedingt auch Qualitätszeit. Tagelanges Netflixen auf der Couch fühlt sich weder sonderlich erfüllend an, noch bringt es die Entspannung, nach der wir uns sehnen. 

Versuche stattdessen, deine neu gewonnene Zeit für Dinge zu nutzen, die deinen inneren Akku tatsächlich wieder aufladen. Vielleicht möchtest du das kostenfreie Online-Stressbewältigungstraining von HelloBetter ausprobieren. Es wurde eigens an die aktuellen Herausforderungen durch Corona angepasst und hier kostenfrei zur Unterstützung in dieser Zeit bereitgestellt. Vielleicht hast du aber auch ein Projekt, das du schon ewig angehen wolltest oder hast es während deiner Vollzeitwoche zu selten zum Sport geschafft. Für all die Dinge, die sonst noch auf der Strecke geblieben sind, kannst du dir nun ganz bewusst und ohne schlechtes Gewissen Zeit nehmen. 

Verbinde dich mit anderen 

Seit Wochen dürfen wir unsere Freunde und Familien nur noch unter Auflagen oder zumindest mit großer Vorsicht sehen, viele fühlen sich daher in Zeiten von Corona einsam. Nutze die Möglichkeiten der Kommunikation, um dich mit deinen Vertrauten zu verbinden. Ihnen wird es vermutlich ähnlich gehen wie dir. 

Du kannst auch in sozialen Netzwerken, zum Beispiel in unserer geschlossenen Facebook Gruppe HelloBetter zusammenzuhause mit anderen, denen es ähnlich geht wie dir, in Kontakt treten und dich austauschen. 

Zögere nicht, dir Unterstützung und Hilfe zu holen, wenn du dich belastet fühlst. Du kannst in einem ersten Schritt z.B. die Telefonseelsorge (0800 111 0111) oder die Hotline von HelloBetter unter 0800 000 9554 (täglich von 8-20 Uhr, kostenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz) anrufen, um dich über mögliche Hilfestellungen zu informieren. 

Unter Corona-Krise: 10 Dinge, die wir tun können findest du weitere Tipps, die dir dabei helfen können, möglichst stressfrei durch die Corona-Zeit zu kommen. 

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Zur Übersicht Zur Übersicht Psychische Kraft in der Corona-Krise

Mit der Corona-Krise kommen radikale Veränderungen

Die Corona-Krise verändert das öffentliche und private Leben drastisch. Wir sind durch die Eindämmungsmaßnahmen gezwungen, einschneidende Veränderungen in unserem Alltag und unseren Gewohnheiten vorzunehmen. Was bisher im gesellschaftlichen Miteinander, in der eigenen Lebensführung, den familiären Abläufen und dem beruflichen Tun selbstverständlich war, stellt uns nun vor große Herausforderungen – sowohl organisatorisch, als auch mental.

Ängste und Sorgen beeinträchtigen unsere psychische Gesundheit

Bei vielen von uns laufen Ängste und Sorgen aller Art bei all dem im Hintergrund mit. Meist unbewusst, manchmal aber auch laut und deutlich, nagen diese Ängste an unserer psychischen Gesundheit. Doch gerade jetzt sind viele der Ventile, die wir bislang zum Stressabbau nutzen konnten, nicht mehr nutzbar.

Kraftgebende Routinen sind nicht mehr möglich oder verändert, liebgewonnene Hobbys oder Zeit im Freundeskreis eventuell von den Einschränkungen betroffen. Und wir können ahnen, dass es auf absehbare Zeit keine Rückkehr zu unserem “normalen” Leben geben wird, dass wir nicht umhin kommen, uns auf ein “neues Normal” einzustellen.

Wir können unser psychisches Wohlbefinden erhöhen

Um uns während der Corona-Krise und darüber hinaus gut um uns selbst zu kümmern, können wir ganz konkret und aktiv etwas für unser psychisches Wohlbefinden tun. Wir haben dir einige Anregungen für Kraftgeber in dieser Zeit zusammengestellt:

Was uns in der Corona-Krise Kraft gibt – 6 Tipps für den Alltag

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