Zur Übersicht Zur Übersicht 3 Tipps zum Umgang mit Einsamkeit in Zeiten von Corona

Sich körperlich von anderen zu distanzieren gilt als eine der effektivsten Methoden, um sich nicht mit dem Corona-Virus anzustecken. Einige von uns müssen sogar Zeit in Quarantäne verbringen, ob als Familie, in einer Wohngemeinschaft oder alleinstehend. Diese ungewohnte und unfreiwillige Isolation ist ein unnatürlicher Einschnitt, der mit vielen unangenehmen Gefühlen einhergehen kann. Alleine sein – das war schon vor der Corona-Krise für viele von uns nicht leicht. Welche Möglichkeiten gibt es, um uns diese Zeit zu erleichtern?

1Bedürfnisse anerkennen

Manchmal tun wir vor uns selbst und anderen so, als würde uns die Corona-Krise und die Einsamkeit nicht viel ausmachen. Wir wollen nicht jammern, anderen Sorgen bereiten oder in Selbstmitleid versinken. Diese Gedanken sind verständlich. Häufig wollen wir unangenehme Gefühle nicht gerne zulassen.

Langfristig ist das allerdings keine gute Strategie, weil wir damit unser eigenes Erleben der Gegebenheiten nicht annehmen. Und das führt häufig dazu, dass es sich umso stärker bemerkbar macht.

Wir sollten also unbedingt vor uns selbst und auch anderen unser Bedürfnis nach Nähe anerkennen, traurig sein, uns mal alleine fühlen. Damit sind wir uns Zeiten der Krise selbst ein guter und nahbarer Freund, und zeigen uns selbst Mitgefühl und Verständnis dafür, dass wir gerade eben nun mal so sind wie wir sind. 

2Soziale Kontakte pflegen

Alleine sein ist nicht zwingend einsam sein. Das heißt, auch wenn die Gegebenheiten von uns verlangen, möglichst wenig physische Kontakte zu anderen Menschen zu haben, bedeutet das nicht, dass wir keine sozialen Kontakte haben dürfen.

Gerade wenn du ein Gefühl von Einsamkeit verspürst kann es sehr gut tun, mit anderen in Kontakt zu treten. Wenn kein “richtiges” Treffen möglich ist, hilft auch ein Telefonat, ein Video-Treffen, oder eine asynchrone Konversation über Audionachrichten. Probiere einmal aus, wie es sich anfühlt, über deine Einsamkeitsgefühle zu sprechen. Das kann unser Gefühl der Verbundenheit aufrechterhalten oder sogar stärken.

3Es geht vorbei

Denke auch daran, dass es sich bei der Corona Pandemie und den Geboten physischer Distanz um eine vorübergehende Phase und Maßnahme handelt. Alles ist ständig im Wandel, von den ersten Wochen der Pandemie bis jetzt hat sich bereits so vieles geändert und es wird auch so weitergehen.

Erinnere dich an die Zeit der Nähe und Umarmungen und dass diese wiederkehren wird – und wir das Zusammensein durch diese Erfahrung umso mehr schätzen werden.

Den ganzen Artikel mit ausführlichen Tipps und Ratschlägen liest du hier:

Einsam in der Corona-Krise? Diese 3 Tipps helfen!

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Zur Übersicht Zur Übersicht Die Chance in der Corona-Zwangspause erkennen

Pandemie, Krise, globale Katastrophe – vermutlich ist es niemandem von uns beim Verfolgen der Nachrichten gelungen, der neuen Situation unmittelbar etwas Positives abzugewinnen. Was sollte am Coronavirus schon gut sein?

Die Chance, das Leben neu zu sortieren

Einerseits scheint es gefühlt abwegig, darin etwas Gutes sehen zu wollen, vor allem wenn wir selbst oder einer unserer Lieben unmittelbar betroffen ist. Langfristig stehen wir aber ohnehin vor der Herausforderung, unser Leben neu zu sortieren. Der aktuelle Einschnitt bietet uns also auch die Chance, Dinge (endlich) anders zu machen.

Die Chance, die Zeit neu zu nutzen

Möglicherweise hast du plötzlich mehr Zeit als vorher – sei es durch weniger Freizeitaktivitäten, Kurzarbeit oder im schlimmsten Fall Krankheit oder Jobverlust. Vielleicht ist es dir – irgendwann – möglich, diese Zeit ein Stück weit als geschenkte Zeit zu betrachten. Als Möglichkeit, dein Leben zu überdenken: Was möchtest du wirklich in deinem Leben tun? Welche Veränderungen musst und möchtest du vornehmen, um langfristig glücklicher zu sein? Sammle deine Ideen und spüre, mit welchen Plänen du dich gut fühlst und welche du umsetzen möchtest.

Die Chance, Entschleunigung und Akzeptanz zu üben

Neben konkreten Veränderungen sind auch Entschleunigung und Akzeptanz Sicht- und Lebensweisen, die viele von uns schon vor der Corona-Krise gerne mehr in ihr Leben gebracht hätten. Nun werden wir geradezu zu beidem gezwungen. Anstatt uns jedoch zur Ruhe und Muße “verdonnert” zu fühlen, können wir bewusst wählen, weniger zu tun und innerlich weniger gegen das anzukämpfen, was ist. 

Wir können also die Chance in der Krise sehen und die Zwangspause zur Auszeit umfunktionieren, die uns auf einen neuen Lebensweg führen kann. Wie das genauer gehen kann, liest du hier: 

Wie wir die Zwangspause zur Auszeit machen können

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