Zur Übersicht Zur Übersicht Wie gehe ich mit Zukunftssorgen um?

Auch wenn mittlerweile wieder mehr Normalität in unseren Alltag einkehrt, fühlen die meisten von uns sich noch angespannt und unsicher. Wir wissen einfach nicht so recht. Geht es jetzt tatsächlich bergauf oder wird eine zweite Krankheitswelle dazu führen, dass wieder mehr Einschränkungen kommen? Werden ich, meine Familienangehörigen und Freunde noch erkranken? Und was hätte das für Langzeitfolgen? 

Gedanken verursachen Stress

Es gibt Situationen, in denen wird eine körperliche Stressreaktion unmittelbar durch etwas ausgelöst, das wir vor Augen haben. Sehen wir ein Auto schnell auf uns zurasen, erhöht sich unser Herzschlag und wir bringen uns in Sicherheit. Aber auch Gedanken können Stressreaktionen verursachen. Manchmal sind es Gedanken an etwas Vergangenes, das uns im wahrsten Sinn einfach keine Ruhe lässt, häufig sind es aber auch Gedanken an eine ungewisse – und möglicherweise bedrohliche – Zukunft.

Was wir häufig gegen „Gedankenstress“ tun

Wenn wir bemerken, dass wir uns um die Zukunft sorgen, begehen wir oft den Fehler zu versuchen, beunruhigende Gedanken mit positiven Gedanken zu ersetzen. Das funktioniert in den meisten Fällen allerdings nicht, da diese positiven Gedanken sofort unseren „inneren Kritiker“ auf den Plan rufen. Oder anders ausgedrückt: Sobald wir anfangen uns etwas schön zu reden, wird unser Kopf mit einer Gegenrede antworten. So verstricken wir uns nur weiter ins Gedankenchaos.

Was uns wirklich bei Zukunftssorgen hilft

Egal, wie sehr wir uns andere Gedanken wünschen – es sind nun mal diejenigen da, die gerade da sind. Das ist so ähnlich wie beim Wetter. Wenn es regnet, kann ich mir zwar Sonnenschein wünschen, doch so lange es regnet, wird es eben regnen.

Achtung: In Bezug auf Gedanken heißt das nicht, dass du diese Gedanken an eine möglicherweise beunruhigende Zukunft mögen musst. Aber du kannst sie da sein lassen und ihnen nicht weiter folgen. Das klappt am besten, indem du sie als etwas Unpersönliches betrachtest – so wie auch der Regen kommt und geht, kannst du Gedanken kommen und gehen lassen.

Im Artikel „Ich fühle mich gestresst und weiß nicht warum – was kann ich tun?“ findest du noch mehr Empfehlungen und Infos zum Umgang mit Zukunftsgedanken, die Stress auslösen.

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Zur Übersicht Zur Übersicht Angst überwinden in Zeiten von Corona

So kann es auch jetzt gelingen, seine Ängste zu überwinden  

Stetig neue Infektionszahlen, Schreckensmeldungen aus der ganzen Welt, weitreichende Einschränkungen im sozialen Leben – ein Blick auf die aktuelle Lage macht vielen von uns große Angst. Angst vor Ansteckung und Krankheit, Angst vor dem Ungewissen, Angst vor den Folgen, Angst kann jeden einzelnen Lebensbereich betreffen.

Was ist Angst überhaupt?

Angst hat als angeborene Basisemotion eine Signalfunktion für uns und kommt in jedem Kulturkreis dieser Welt vor. Der Ausdruck von Angst kann beispielsweise vor gefährlichen Situationen schützen und unsere Mitmenschen warnen. So verhalten wir uns beispielsweise vorsichtig und tasten uns langsam an ungewisse Situationen heran, da das Gefühl von Angst verhindert, dass wir uns stets in zu gefährliche oder lebensbedrohliche Situationen wagen.

Wann ist die Grenze zu “zu viel” Angst erreicht?

Zu ängstlich zu sein ist allerdings ebenfalls sehr hinderlich und kann sehr belastend für die Betroffenen sein. So kann zu viel Angst dazu führen, dass vermehrt Vermeidungsverhalten an den Tag gelegt wird und einst geliebte Verhaltensweisen nicht mehr ausgeführt werden können. Es kann sogar soweit gehen, dass sich die betroffene Person in der aktuellen Zeit beispielsweise aus Angst vor Ansteckung oder Verbreitung des Virus gar nicht mehr aus dem Haus traut.

Besonders stark erhöhte Angst geht oftmals mit Gefühlen von Überforderung und von Machtlosigkeit einher, welche die Angst im Rückschluss sogar noch verstärken können. Man sieht also, zu viel Angst kann im Extremfall sogar sehr krank machen.

Was kann man dagegen tun? Bin ich diesen Gefühlen machtlos ausgeliefert? Die Antwort ist ein klares „Nein!“

Du stellst dir sicherlich jetzt die Frage: “Was kann ich dagegen tun?”. Die gute Nachricht ist: Eine ganze Menge! Unter diesem Artikel haben wir dir ein Video verlinkt, in dem die Psychologische Psychotherapeutin Anna Lübberding 7 Strategien vorstellt, mit denen du die Angst reduzieren kannst und lernst, damit langfristig umzugehen. Vielleicht kennst du die eine oder andere Strategie bereits, vielleicht ist das alles komplett neu für dich. Schau gerne mal rein, da ist sicher etwas hilfreiches für dich dabei!

7 Strategien zum Umgang mit Angst

von Anna Lübberding, Psychologische Psychotherapeutin

In dem Artikel zum Video 7 Strategien, wenn die Angst überhandnimmt kannst du die Inhalte des Videos noch genauer nachlesen.

Trete auch gerne unserer privaten Facebook-Community HelloBetter #zusammenzuhause bei und teile deine Erfahrungen mit diesen Strategien mit uns und anderen.

Wenn dir die Angst rund um Corona sehr zu schaffen macht, kannst du unser kostenloses psychologisches Online-Training zur Stressbewältigung ausprobieren. Wir freuen uns auf dich!

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Zur Übersicht Zur Übersicht Alle tragen Masken – zum Umgang mit der Maskenpflicht

Im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus gibt es in allen Bundesländern inzwischen eine Pflicht zum Tragen von Masken. Diese gilt für den öffentlichen Nahverkehr sowie in Geschäften. Die Maskenpflicht soll uns helfen, die Ansteckung mit dem Corona-Virus zu verhindern. 

Die Frage ist nur: Was passiert eigentlich mit unserer Psyche, während wir unseren Körper schützen? Und wie können wir gut und achtsam damit umgehen?

Als angenehm empfindet wohl kaum einer das Tragen einer Maske. Vielen fällt die Atmung schwerer, die Brille beschlägt, es ist warm und ungewohnt. Doch von den eigenen körperlichen Empfindungen einmal abgesehen: Welche Auswirkungen hat es auf uns, wenn wir vielerorts Menschen mit Mund-Nasen-Schutz zu sehen? 

Masken erschweren die soziale Orientierung

Wir fühlen uns verunsichert, wenn wir die Gesichtszüge unserer Mitmenschen nicht lesen können. Eventuell haben wir sogar das Gefühl, bedroht zu sein. Evolutionsbiologisch betrachtet ist das kein Wunder: Nicht nur im Tierreich, auch für uns Menschen war es überlebenswichtig, dass wir Mund und Nase unseres Gegenübers sehen konnten. 

Wir wollen auch heute noch einschätzen können, ob jemand wütend, ängstlich oder entspannt ist, um uns entsprechend zu verhalten. Dieser wichtige soziale Aspekt fällt nun weg. In der Folge fühlen wir uns möglicherweise bedroht. Damit wappnen wir uns sozusagen für den Fall, dass eine echte Bedrohung durch einen Angreifer auf Grund des Mund-Nasen-Schutzes unerkannt bleibt.

Masken können negative Assoziationen hervorrufen

Bei den meisten von uns wecken die Masken außerdem eher unangenehme Assoziationen. Wir denken an Arztbesuche, Krankenhäuser und Bankräuber. Diese Assoziationen tragen zu unseren unangenehmen Gefühlen in Zusammenhang mit der Maskenpflicht bei. 

Natürlich halten die Masken auch weiterhin den Gedanken an den Corona-Virus aufrecht. In Alltagssituationen wie beim Bus fahren oder beim Einkaufen haben wir dadurch stetig die Pandemie präsent. 

Die Maskenpflicht schränkt das Gefühl von Selbstbestimmung ein

Eine Pflicht ist etwas, das uns von außen auferlegt wird. Selbst wenn wir Pflichten gerne erfüllen und den Sinn in ihnen erkennen, haben Pflichten den unangenehmen Beigeschmack einer fremdgesteuerten Einschränkung. 

Da es aufgrund der Corona-Krise gerade zu einem Anstieg vieler neuer Pflichten kommt, kann es sein, dass wir mit innerem Widerstand reagieren – der gar nicht durch bewusstes Nachdenken ausgelöst sein muss. 

In der Psychologie spricht man von Reaktanz. Die beste Möglichkeit mit diesem Widerstand umzugehen, ist, sich ihn sich zunächst bewusst zu machen und dann zu erforschen, ob wir die Maskenpflicht tatsächlich nur als willkürliche Fremdbestimmung wahrnehmen. Oder ob es uns gelingen kann, denn Sinn der Masken zum Schutz anderer Menschen und uns selbst erkennen und annehmen können. 

Vielleicht gelingt es uns auch, diese Maßnahme als vorübergehend zu begreifen und zwei Gefühle gleichzeitig da sein zu lassen: ja, das ist unangenehm und ja, das ist hilfreich und daher positiv.  

Was hilft uns im Umgang mit der Maskenpflicht?

Es gibt etwas, das sich von ganz alleine einstellen und uns das Tragen der Masken erleichtern wird: Gewohnheit. Die Menschen in vielen asiatischen Großstädten machen es uns nicht erst seit der Corona-Krise vor. Masken zur Vorbeugung von Infektionen oder zum Schutz vor Feinstaub zu tragen, ist dort gang und gäbe. 

Wenn unser Gehirn irgendwann durch Erfahrung gelernt hat, dass unsere Mitmenschen mit Maske nicht bedrohlicher sind als ohne, werden wir keine heftigen unangenehmen Gefühle mehr in Zusammenhang mit dem Anblick der vielen Masken entwickeln. 

Diese Übergangszeit gilt es einerseits durchzuhalten, andererseits ist sie immer auch eine Chance, unsere bisherigen Gewohnheiten wahrzunehmen und dankbar zu sein. Unser Leben bis hin zur Corona-Krise konnten wir ohne Maske einkaufen gehen und die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen – und dieser Zustand wird eines Tages zurückkehren. 

6 Tipps, was du konkret tun kannst:

  1. Der Gedanke hinter dem Tragen einer Maske ist, dass wir uns gegenseitig schützen. Jede Maske, die du siehst, ist daher ein Symbol für Rücksichtnahme und drückt den Wunsch aus, dass wir und andere gesund bleiben mögen. Mache dir das bewusst.
  2. Übe dich in Dankbarkeit: Schreibe dir täglich 3 Dinge auf, die du im Grunde täglich als selbstverständlich nimmst und für die du verstärkt dankbar sein kannst, z.B. deine Gesundheit, den Sonnenschein und die Möglichkeit, mit einem Freund oder einer Freundin spazieren zu gehen.
  3. Tausche dich mit anderen über die Maskenpflicht aus und erzähle, wie du dich fühlst. Erfahre, dass es anderen vielleicht ganz ähnlich geht, das stärkt dein Gefühl von Verbundenheit und schafft positive Gefühle. Wenn du möchtest, teile deine Erfahrungen gerne mit uns und weiteren Menschen in unserer Facebook-Community HelloBetter zusammenzuhause.
  4. Fokussiere dich auf Positives: Welche positiven Assoziationen zum Tragen einer Maske hast du? Kennst du es vielleicht vom Skifahren oder aus dem Nagelstudio? Auch Bauarbeiter tragen zum Schutz eine Maske und es gibt auch traditionelle Maskenfeste. Denke auch an diese positiven Verbindungen.
  5. Unangenehme Gefühle in Zusammenhang mit der Maske sind ganz normal. Versuche sie daher wahrzunehmen, da sein zu lassen und nicht gegen sie anzukämpfen, da du sie sonst nur verstärkst. Vielleicht kann es dir helfen, dir einen Satz, der das verdeutlicht, in Erinnerung zu rufen, z.B.: “Es ist, wie es ist.”
  6. Wenn dir die Belastung durch die Maskenpflicht sehr zu schaffen macht, kannst du unser kostenloses psychologisches Online-Training zur Stressbewältigung ausprobieren. Verschaffe dir auch gerne eine Übersicht aller kostenfreien Angebote der Initiative “Stark durch die Krise”. Wir freuen uns auf dich!

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Zur Übersicht Zur Übersicht 3 Tipps zum Umgang mit Einsamkeit in Zeiten von Corona

Sich körperlich von anderen zu distanzieren gilt als eine der effektivsten Methoden, um sich nicht mit dem Corona-Virus anzustecken. Einige von uns müssen sogar Zeit in Quarantäne verbringen, ob als Familie, in einer Wohngemeinschaft oder alleinstehend. Diese ungewohnte und unfreiwillige Isolation ist ein unnatürlicher Einschnitt, der mit vielen unangenehmen Gefühlen einhergehen kann. Alleine sein – das war schon vor der Corona-Krise für viele von uns nicht leicht. Welche Möglichkeiten gibt es, um uns diese Zeit zu erleichtern?

1Bedürfnisse anerkennen

Manchmal tun wir vor uns selbst und anderen so, als würde uns die Corona-Krise und die Einsamkeit nicht viel ausmachen. Wir wollen nicht jammern, anderen Sorgen bereiten oder in Selbstmitleid versinken. Diese Gedanken sind verständlich. Häufig wollen wir unangenehme Gefühle nicht gerne zulassen.

Langfristig ist das allerdings keine gute Strategie, weil wir damit unser eigenes Erleben der Gegebenheiten nicht annehmen. Und das führt häufig dazu, dass es sich umso stärker bemerkbar macht.

Wir sollten also unbedingt vor uns selbst und auch anderen unser Bedürfnis nach Nähe anerkennen, traurig sein, uns mal alleine fühlen. Damit sind wir uns Zeiten der Krise selbst ein guter und nahbarer Freund, und zeigen uns selbst Mitgefühl und Verständnis dafür, dass wir gerade eben nun mal so sind wie wir sind. 

2Soziale Kontakte pflegen

Alleine sein ist nicht zwingend einsam sein. Das heißt, auch wenn die Gegebenheiten von uns verlangen, möglichst wenig physische Kontakte zu anderen Menschen zu haben, bedeutet das nicht, dass wir keine sozialen Kontakte haben dürfen.

Gerade wenn du ein Gefühl von Einsamkeit verspürst kann es sehr gut tun, mit anderen in Kontakt zu treten. Wenn kein “richtiges” Treffen möglich ist, hilft auch ein Telefonat, ein Video-Treffen, oder eine asynchrone Konversation über Audionachrichten. Probiere einmal aus, wie es sich anfühlt, über deine Einsamkeitsgefühle zu sprechen. Das kann unser Gefühl der Verbundenheit aufrechterhalten oder sogar stärken.

3Es geht vorbei

Denke auch daran, dass es sich bei der Corona Pandemie und den Geboten physischer Distanz um eine vorübergehende Phase und Maßnahme handelt. Alles ist ständig im Wandel, von den ersten Wochen der Pandemie bis jetzt hat sich bereits so vieles geändert und es wird auch so weitergehen.

Erinnere dich an die Zeit der Nähe und Umarmungen und dass diese wiederkehren wird – und wir das Zusammensein durch diese Erfahrung umso mehr schätzen werden.

Den ganzen Artikel mit ausführlichen Tipps und Ratschlägen liest du hier:

Einsam in der Corona-Krise? Diese 3 Tipps helfen!

Falls du dich von der aktuellen Situation stark belastet fühlst und lernen möchtest, wie du mit den Gefühlen wie Stress und Anspannung anders umgehen könntest, probier gern unser kostenloses psychologisches Online-Training zur Stressbewältigung während der Corona-Krise.

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Zur Übersicht Zur Übersicht Die Chance in der Corona-Zwangspause erkennen

Pandemie, Krise, globale Katastrophe – vermutlich ist es niemandem von uns beim Verfolgen der Nachrichten gelungen, der neuen Situation unmittelbar etwas Positives abzugewinnen. Was sollte am Coronavirus schon gut sein?

Die Chance, das Leben neu zu sortieren

Einerseits scheint es gefühlt abwegig, darin etwas Gutes sehen zu wollen, vor allem wenn wir selbst oder einer unserer Lieben unmittelbar betroffen ist. Langfristig stehen wir aber ohnehin vor der Herausforderung, unser Leben neu zu sortieren. Der aktuelle Einschnitt bietet uns also auch die Chance, Dinge (endlich) anders zu machen.

Die Chance, die Zeit neu zu nutzen

Möglicherweise hast du plötzlich mehr Zeit als vorher – sei es durch weniger Freizeitaktivitäten, Kurzarbeit oder im schlimmsten Fall Krankheit oder Jobverlust. Vielleicht ist es dir – irgendwann – möglich, diese Zeit ein Stück weit als geschenkte Zeit zu betrachten. Als Möglichkeit, dein Leben zu überdenken: Was möchtest du wirklich in deinem Leben tun? Welche Veränderungen musst und möchtest du vornehmen, um langfristig glücklicher zu sein? Sammle deine Ideen und spüre, mit welchen Plänen du dich gut fühlst und welche du umsetzen möchtest.

Die Chance, Entschleunigung und Akzeptanz zu üben

Neben konkreten Veränderungen sind auch Entschleunigung und Akzeptanz Sicht- und Lebensweisen, die viele von uns schon vor der Corona-Krise gerne mehr in ihr Leben gebracht hätten. Nun werden wir geradezu zu beidem gezwungen. Anstatt uns jedoch zur Ruhe und Muße “verdonnert” zu fühlen, können wir bewusst wählen, weniger zu tun und innerlich weniger gegen das anzukämpfen, was ist. 

Wir können also die Chance in der Krise sehen und die Zwangspause zur Auszeit umfunktionieren, die uns auf einen neuen Lebensweg führen kann. Wie das genauer gehen kann, liest du hier: 

Wie wir die Zwangspause zur Auszeit machen können

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Zur Übersicht Zur Übersicht Psychische Kraft in der Corona-Krise

Mit der Corona-Krise kommen radikale Veränderungen

Die Corona-Krise verändert das öffentliche und private Leben drastisch. Wir sind durch die Eindämmungsmaßnahmen gezwungen, einschneidende Veränderungen in unserem Alltag und unseren Gewohnheiten vorzunehmen. Was bisher im gesellschaftlichen Miteinander, in der eigenen Lebensführung, den familiären Abläufen und dem beruflichen Tun selbstverständlich war, stellt uns nun vor große Herausforderungen – sowohl organisatorisch, als auch mental.

Ängste und Sorgen beeinträchtigen unsere psychische Gesundheit

Bei vielen von uns laufen Ängste und Sorgen aller Art bei all dem im Hintergrund mit. Meist unbewusst, manchmal aber auch laut und deutlich, nagen diese Ängste an unserer psychischen Gesundheit. Doch gerade jetzt sind viele der Ventile, die wir bislang zum Stressabbau nutzen konnten, nicht mehr nutzbar.

Kraftgebende Routinen sind nicht mehr möglich oder verändert, liebgewonnene Hobbys oder Zeit im Freundeskreis eventuell von den Einschränkungen betroffen. Und wir können ahnen, dass es auf absehbare Zeit keine Rückkehr zu unserem “normalen” Leben geben wird, dass wir nicht umhin kommen, uns auf ein “neues Normal” einzustellen.

Wir können unser psychisches Wohlbefinden erhöhen

Um uns während der Corona-Krise und darüber hinaus gut um uns selbst zu kümmern, können wir ganz konkret und aktiv etwas für unser psychisches Wohlbefinden tun. Wir haben dir einige Anregungen für Kraftgeber in dieser Zeit zusammengestellt:

Was uns in der Corona-Krise Kraft gibt – 6 Tipps für den Alltag

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starkdurchdiekrise.de stellt sich vor

Im März wurden in ganz Europa strenge Vorschriften zur Eindämmung der Virusübertragung erlassen. Spätestens seitdem bestimmt das Thema Corona unser Leben und verändert unsere gewohnten Bahnen. Wir werden Zeuge großer gesamtgesellschaftlicher Umbrüche und sind in verschiedenster Weise auch selbst davon betroffen. 

Viele von uns leiden unter den aktuellen Maßnahmen. Wir machen uns auch Sorgen um uns selbst oder Angehörige, stoßen auf Schwierigkeiten bei der Bewältigung der aktuellen Umstände. Wie gefährlich ist das Virus für mich oder meine Liebsten? Was ist mit meinen Finanzen, meinem Arbeitsplatz oder Gewerbe? Wie organisiere ich die Kinderbetreuung oder Pflege, und welche Auswirkungen hat die Isolation auf meine und die Psyche meiner Kinder? Wie kann ich mit den Einschränkungen, sei es dem Tragen der Schutzmasken, den Kontaktbeschränkungen, der körperlichen Distanzierung, der Angst vor Ansteckung umgehen?

Diese Fragen verursachen häufig Stress- und Angstzustände und können bei Menschen, die an psychischen Belastungen leiden, zu einer Verstärkung ihrer Symptome führen. Aber auch Menschen, die bisher psychisch gesund sind, stellt die aktuelle Situation vor große Herausforderungen. Wir müssen damit rechnen, dass der Bedarf nach psychologischer und psychotherapeutischer Behandlung zunehmen wird.

starkdurchdiekrise.de soll dir daher einfach, schnell und kostenfrei Zugang zu verschiedenen Hilfsangeboten geben. Damit kannst du dich orientieren und eine umfangreiche psychologische Erstversorgung in Zeiten der Corona-Krise erhalten.

HelloBetter als Initiator bietet seit Jahren psychologische Online-Trainings zur Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen an. Kein anderer Anbieter weltweit hat so viele klinische Studien zur Wirksamkeit seiner psychologischen Online-Trainings durchgeführt. Die Initiative entsteht in Partnerschaft mit der Allianz-Versicherung und vielen weiteren Unterstützern.

1. Mediathek mit informativen Beiträgen und praktischen Bewältigungsstrategien

Genau hier entsteht in den kommenden Wochen eine Mediathek, die dir Anregungen und Handwerkszeug zur Verfügung stellt, um dich dabei zu unterstützen, mit der Corona-Krise und den damit einhergehenden psychischen Belastungen umgehen zu können. Von informativen Experten-Videos von Psychologinnen und Psychotherapeuten bis zur konkreten Vorstellung nachweislich wirksamer Strategien zum Umgang mit diesen Herausforderungen entsteht ein breiter Fundus an Hilfestellungen.

2. Moderierte Online-Community zum Austausch

Auf Facebook findest du unter HelloBetter zusammenzuhause eine geschützte Gruppe zum Austausch und zur gemeinsamen Bewältigung der psychischen Herausforderungen. Die Gruppe bietet Raum Fragen zu stellen, eigene Strategien zu teilen und Impulse von Anderen zu erhalten. Die Gruppe kann dir zeigen, dass niemand mit den Ängsten und Sorgen allein ist. Besonders zur Zeit ist daher der Austausch mit Anderen für uns alle sehr wichtig.

Erfahrenen Psychologinnen und Psychotherapeuten moderieren die Gruppe, sie stehen dir mit Fachwissen und Kompetenz zur Verfügung. Jeden Dienstag um 17:00 geben sie in einer frei zugänglichen live Video-Sprechstunde Antworten auf häufig aufkommende Fragen. Zudem findest du regelmäßig fachlich angeleitete Übungen und weitere Hilfestellungen und Werkzeuge zur Bewältigung herausfordernder Zustände.

Gemeinsam wollen wir es schaffen, dass wir uns #zusammenzuhause fühlen.

3. Telefonische Beratung bei psychischen Belastungen in der Corona-Krise

Unter der Nummer +49 (0) 800 000 33 45  erhältst du in einer kostenlosen (aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz) Telefon-Hotline psychologische Unterstützung, wenn du eine akute psychische Belastung erlebst. 

Psychologinnen und Psychotherapeuten sind für dich da, beantworten deine Fragen, hören zu, geben Hilfestellungen und Auskunft zu weiterführenden Hilfsangeboten. Die telefonische Hotline ist täglich von 08:00 – 20:00 Uhr erreichbar.

4. Psychologisches Online-Training zur Bewältigung von Stress

Innerhalb von 8 Wochen lernst du in einem eigens auf die aktuellen Herausforderungen angepassten Corona-Stressbewältigungstraining, wie du mit Anspannung, Sorgen und Ängsten rund um den Coronavirus gut umgehen und dich bestmöglich um dein psychisches Wohlbefinden kümmern kannst.

Zum einen stärkst du in dem Kurs deine Kompetenz, konkrete, individuelle Problemsituationen zu bewältigen, zum anderen lernst du eine neue Perspektive auf schwierige Gefühlen, die in Zusammenhang mit der aktuellen Situation stehen.

Unser Stress-Training ist das am besten evaluierte Online-Stressbewältigungstraining weltweit und bietet damit eine exzellente Grundlage für den Umgang mit den aktuellen Belastungen.

Melde dich hier für das kostenlose Training an.

Wir laden dich herzlich ein, unsere Angebote zu nutzen und freuen uns, gemeinsam #starkdurchdiekrise zu navigieren. Dein Feedback auf allen bekannten Kanälen ist uns sehr wichtig und willkommen.

Achte gut auf dich und bleib gesund!

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