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Was erwartet mich in einer Psychotherapie?

Die Aufregung rundum das Corona-Virus bedeutet für viele Menschen langfristig eine
erhöhte Anspannung. Unsicherheiten im gewohnten Alltag und die Angst vor einer zweiten
Welle sind Belastungen, die uns psychisch herausfordern. Insbesondere ist das der Fall,
wenn es uns vorher schon nicht gut ging, da wir zum Beispiel mit Ängsten oder
Stimmungsschwankungen zu kämpfen hatten.

Eine Psychotherapie unterstützt Menschen dabei, ihr psychisches Gleichgewicht
wiederzufinden. Oft vergehen allerdings viele Jahre, bis Menschen mit psychischen
Belastungen sich zu einer Therapie entscheiden. Die Gründe hierfür sind vielseitig. Ein
wesentlicher Faktor ist, dass viele nicht wissen, was in einer Psychotherapie eigentlich
passiert. Sie haben Angst vor dem Unbekannten oder falsche Annahmen darüber, was sie in
einer Psychotherapie erwartet. Wir haben Antworten auf die wichtigsten Fragen für dich.

Der Weg in die Psychotherapie

Als ersten Schritt kannst du eine sogenannte psychotherapeutische Sprechstunde besuchen.
In dieser Sprechstunde kannst du herausfinden, ob du überhaupt eine Psychotherapie
beginnen solltest und welches therapeutische Verfahren für dich geeignet wäre
Danach kannst du dir einen Psychotherapieplatz suchen. Nachdem du einige in Frage
kommende Therapeuten ausgewählt hast, kannst du einige Probesitzungen mit den
Therapeuten wahrnehmen. Das dient beiden Seiten dazu, herauszufinden, ob die Chemie
zwischen euch stimmt, Therapieziele zu setzen und eine Diagnostik vorzunehmen.

Was geschieht in einer Psychotherapie?

Das Gespräch zwischen dir und dem Therapeuten ist innerhalb des therapeutischen
Prozesses besonders wichtig. Durch gezielte Fragen, aktives Zuhören, aber auch Übungen
und „Hausaufgaben“, die du mit in deinen Alltag nimmst, kannst du dein Verhalten und
Erleben nach und nach verändern.

Was ist das Ziel einer Psychotherapie?

Das optimale Ziel einer Psychotherapie ist es, dass du dich (wieder) wohl, psychisch gestärkt
und für zukünftige Belastungen gewappnet fühlst. Zusätzlich kannst du die Erfahrung von
Selbstwirksamkeit machen. Schließlich hast du dein Leben und dein Glück selbst in die Hand
genommen, indem du dich für eine Psychotherapie entschieden hast. Eine Psychotherapie
führt außerdem dazu, dass du durch deine psychische Stabilität auch Menschen in deinem
Umfeld besser unterstützen kannst.

Was mache ich bei Problemen in der Psychotherapie?

Während der Therapie wirst du mal in großen Schritten vorankommen, aber auch stagnieren
oder sogar einen gefühlten Rückschritt machen. Das gehört alles zum Prozess dazu und ist
kein Grund, die Psychotherapie aufzugeben.

Es kann zuweilen auch zu Konflikten mit dem Psychotherapeuten kommen. Hier ist wichtig,
dass du deine Gedanken und Gefühle ansprichst, damit sich daraus eventuell eine positive
Entwicklung ergeben kann. Falls du allerdings das Gefühl hast, dass dein Therapeut doch
nicht für dich geeignet ist, kannst du auch den Therapeuten wechseln oder die Therapie
abbrechen.

Das Ende einer Psychotherapie

Für gewöhnlich dauert eine Therapie mindestens einige Monate. Da es schwerfallen kann,
den Rückhalt der Therapie nicht mehr zu haben, wird sie häufig „ausgeschlichen“, d.h. dass
die Sitzungen gegen Ende seltener stattfinden.

Der Abschied wird innerhalb der Therapie also gut vorbereitet, sodass du am Ende auch weißt, in welche Richtung du alleine weitergehen kannst und wie du Rückfällen vorbeugst.

Stehst du vor dem Problem, auf einen Psychotherapieplatz zu warten oder bist dir noch nicht
sicher, ob du tatsächlich eine Psychotherapie beginnen solltest? Dann könnte zur
Überbrückung eines unserer Online-Trainings für dich passend sein. Hier kannst du erste
Erfahrungen mit psychologischen Übungen und Strategien sammeln, die dir eine Selbsthilfe
ermöglichen. Weitere Informationen zum Ablauf einer Psychotherapie findest du in unserem
Artikel auf HelloBetter.de

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