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Wie gehe ich mit Zukunftssorgen um?

Auch wenn mittlerweile wieder mehr Normalität in unseren Alltag einkehrt, fühlen die meisten von uns sich noch angespannt und unsicher. Wir wissen einfach nicht so recht. Geht es jetzt tatsächlich bergauf oder wird eine zweite Krankheitswelle dazu führen, dass wieder mehr Einschränkungen kommen? Werden ich, meine Familienangehörigen und Freunde noch erkranken? Und was hätte das für Langzeitfolgen? 

Gedanken verursachen Stress

Es gibt Situationen, in denen wird eine körperliche Stressreaktion unmittelbar durch etwas ausgelöst, das wir vor Augen haben. Sehen wir ein Auto schnell auf uns zurasen, erhöht sich unser Herzschlag und wir bringen uns in Sicherheit. Aber auch Gedanken können Stressreaktionen verursachen. Manchmal sind es Gedanken an etwas Vergangenes, das uns im wahrsten Sinn einfach keine Ruhe lässt, häufig sind es aber auch Gedanken an eine ungewisse – und möglicherweise bedrohliche – Zukunft.

Was wir häufig gegen „Gedankenstress“ tun

Wenn wir bemerken, dass wir uns um die Zukunft sorgen, begehen wir oft den Fehler zu versuchen, beunruhigende Gedanken mit positiven Gedanken zu ersetzen. Das funktioniert in den meisten Fällen allerdings nicht, da diese positiven Gedanken sofort unseren „inneren Kritiker“ auf den Plan rufen. Oder anders ausgedrückt: Sobald wir anfangen uns etwas schön zu reden, wird unser Kopf mit einer Gegenrede antworten. So verstricken wir uns nur weiter ins Gedankenchaos.

Was uns wirklich bei Zukunftssorgen hilft

Egal, wie sehr wir uns andere Gedanken wünschen – es sind nun mal diejenigen da, die gerade da sind. Das ist so ähnlich wie beim Wetter. Wenn es regnet, kann ich mir zwar Sonnenschein wünschen, doch so lange es regnet, wird es eben regnen.

Achtung: In Bezug auf Gedanken heißt das nicht, dass du diese Gedanken an eine möglicherweise beunruhigende Zukunft mögen musst. Aber du kannst sie da sein lassen und ihnen nicht weiter folgen. Das klappt am besten, indem du sie als etwas Unpersönliches betrachtest – so wie auch der Regen kommt und geht, kannst du Gedanken kommen und gehen lassen.

Im Artikel „Ich fühle mich gestresst und weiß nicht warum – was kann ich tun?“ findest du noch mehr Empfehlungen und Infos zum Umgang mit Zukunftsgedanken, die Stress auslösen.

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